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Spanier wollte sich "innerhalb der Mannschaft wichtig fühlen"

Marc Roca spricht über "schwierige Momente" beim FC Bayern

Marc Roca hat seinen Status beim FC Bayern in den vergangenen Wochen verbessert
Marc Roca hat seinen Status beim FC Bayern in den vergangenen Wochen verbessert
Foto: © MIKA VOLKMANN via www.imago-images.de
17. Januar 2022, 08:24
sport.de
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Im zweiten Anlauf scheint es zwischen dem FC Bayern und Marc Roca gefunkt zu haben. Der zwischenzeitlich schon als Verkaufskandidat gehandelte Spanier hat den jüngsten personellen Engpass im Münchner Mittelfeld genutzt und sich zunächst im Team des Rekordmeisters festgespielt. Für den 25-Jährigen jedoch kein Grund, große Töne zu spucken.

Welch großen Unterschied zwei Monate manchmal ausmachen können: Mitte November galt Marc Roca im Umfeld des FC Bayern bereits als Transfer-Flop, ein Abschied im Winter wurde diskutiert. Anstatt den Kopf hängen zu lassen, blieb der defensive Mittelfeldmann aber am Ball - erst sprichwörtlich, dann auch auf dem Platz.

Als Joshua Kimmich und Leon Goretzka wochenlang fehlten, räumte Trainer Julian Nagelsmann dem einstigen U21-Europameister Roca eine Bewährungschance ein, die dieser prompt nutzte. Der Lohn: In den vergangenen vier Bundesliga-Begegnungen durfte der Katalane stets starten und erledigte seinen Job als Sechser solide.

Kein Wunder, dass Roca Morgenluft gewittert hat. Auf allzu laute Kampfansagen verzichtet er allerdings noch. "Ich merke, dass ich mich hier verbessere, dass ich reife, und natürlich ist auch Geduld gefragt. Dabei darf man das Vertrauen in die eigenen Stärken nicht verlieren", erörterte der Linksfuß nun in einem "kicker"-Interview.

Entscheidend sei gewesen, die Ruhe bewahrt zu haben. "Natürlich möchte man am liebsten gleich spielen, wenn man zu einem neuen Klub kommt. Aber manche Dinge benötigen eben ihre Zeit", verdeutlichte Roca. Zudem existiere auf seiner Paradeposition in der Schaltzentrale nunmal "große Konkurrenz".

FC Bayern: Training unter Nagelsmann für Roca "eine Ehre"

Wie konkret seine Gedanken an einen Wechsel im vorigen Herbst noch gewesen sind, ließ Roca derweil offen.

"Natürlich waren schwierige Momente dabei, man möchte am liebsten sofort spielen, auf sich aufmerksam machen, sich innerhalb der Mannschaft wichtig fühlen", gestand der Abräumer, der 2020 für neun Millionen Euro von Espanyol Barcelona an die Säbener Straße gewechselt war. Er habe jedoch "zu keinem Zeitpunkt die Hoffnung oder das Vertrauen in mich selbst verloren".

Hilfreich war auch, dass der Draht zu Trainer Julian Nagelsmann von Beginn an gut war. "Ich habe generell eine sehr gute Kommunikation mit ihm, das ist immer wichtig, um sich gegenseitig zu verstehen und einzubringen. Er erklärte mir, wo und wie ich mich verbessern und der Mannschaft helfen kann", verriet Roca, der ein Sonderlob aussprach: "Für mich ist es eine Ehre, unter ihm trainieren und spielen zu können, er ist für meine Entwicklung sehr wichtig."

Zuvor hatte Hansi Flick vergeblich versucht, den Spanier in die Spur zu bringen. Dennoch verzichtete Roca nun darauf, nachzutreten. "Auch Hansi Flick war immer für mich da, hat mich unterstützt, hat versucht, dass ich mich einfinde. Ich bin beiden dankbar", bilanzierte der 25-Jährige.

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