Dank des 1:0-Heimsiegs vom letzten Sonntag gegen Borussia Dortmund ist klar, dass Borussia Mönchengladbach definitiv in der Bundesliga bleibt. Der Druck im Abstiegskampf ist somit weg, trotzdem geht es für die Fohlenelf noch um sehr viel.
Die Rettung wurde am drittletzten Bundesliga-Spieltag zwar geschafft, aber an ein entspanntes Auslaufen an den letzten beiden Spieltagen gegen den FC Augsburg (9. Mai) und 1899 Hoffenheim (16. Mai) ist überhaupt nicht zu denken.
Im Gegenteil: Die letzten beiden Bundesliga-Partien könnten für Borussia Mönchengladbach noch enorm wichtig werden. Denn für den VfL geht es im Saisonendspurt um bis zu 7,5 Millionen Euro, wie die "Bild" nun vorrechnete.
Konkret geht es um die Platzierung in der Bundesliga-Fünfjahreswertung, die über die Verteilung der Fernsehgelder mitentscheidend ist. In diesem Ranking liegen die Gladbacher aktuell mit 388 Punkten auf Rang zehn. Dahinter lauern jedoch der FC Augsburg, 1. FC Union Berlin und Werder Bremen.
Alle drei Konkurrenten könnten die Borussia an den kommenden zwei Spieltagen noch überholen. Dabei würde jeder Platzverlust den Klub Millionen kosten.
Polanski deutlich: "Geht auch um die TV-Kohle"
Besonders bitter: Durch späte Punktverluste wie etwa beim 1:1 gegen 1. FSV Mainz 05 Mitte April, verpasste Gladbach die Chance, in der Fünfjahreswertung weiter nach oben zu klettern. Nun droht sogar das Abrutschen in dieser Tabelle. Sollte Gladbach noch drei Plätze verlieren, würden laut "Bild"-Berechnungen rund 7,5 Millionen Euro im Etat fehlen.
Für Sportchef Rouven Schröder wäre das ein herber Rückschlag in Sachen Kaderplanung und Transfers. Denn gerade nach einer insgesamt enttäuschenden Saison 2025/2026 soll der Kader im Sommer mutiger, schneller und konkurrenzfähiger werden.
Coach Eugen Polanski hatte zuletzt bereits dafür geworben, die Sinne bis zum letzten Spieltag geschärft zu lassen: "Wir sind alle Profis, wollen in jedem Spiel um den maximalen Erfolg kämpfen. Es sind noch sechs Punkte zu vergeben - und die wollen wir! Außerdem geht es natürlich auch noch um die TV-Kohle."






























