Die Ablöse von angeblich beinahe 100 Millionen Euro, mit der der FC Bayern Harry Kane im Sommer 2023 zum teuersten Einkauf der deutschen Bundesliga gemacht hat, waren durchaus umstritten, haben sich aber schnell als absolut gerechtfertigt erwiesen. Allein im deutschen Fußball-Oberhaus schoss der Engländer 95 Tore in 92 Spielen. Dass immer wieder Gerüchte um das Interesse anderer Topklubs durch den medialen Äther geistern, wundert daher nicht. Ein Insider hat die Spekulationen nun eingeordnet.
Der FC Barcelona soll Harry Kane bereits im Visier gehabt haben, jüngst brachte "Bild"-Fußballchef Christian Falk den Torjäger bei Paris Saint-Germain ins Spiel und Manchester United aus der englischen Premier League gilt immer wieder als Klub, der es auf die Dienste des Kapitäns der englischen Nationalmannschaft abgesehen haben soll. Wirklich große Chancen dürfen sich die vermeintlichen Interessenten aber wohl nicht ausrechnen.
Transfer-Insider Pete O'Rourke betont im "Football Insider's Transfer Insider Podcast" zwar, dass Manchester United Kane weiter im Blick habe, Letzterer wolle jedoch "unbedingt" beim FC Bayern bleiben. Ein Abschied nach der laufenden Saison sei "höchst unwahrscheinlich".
"Ich glaube, er fühlt sich auch abseits des Platzes in München wohl"
"Kane hatte eine Ausstiegsklausel, die er hätte aktivieren können, aber er hat sie nicht aktiviert, was darauf hindeutet, dass er in München sehr glücklich war", lautet O'Rourkes Einschätzung der Lage. Und weiter: "Ich glaube, er fühlt sich auch abseits des Platzes in München wohl. Solange Bayern München Titel gewinnt und um die höchsten Auszeichnungen mitspielt, sehe ich keinen wirklichen Grund für Kane, einen Wechsel anzustreben."
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Kanes Vertrag in München endet im Sommer 2027, der Klub soll allerdings bestrebt sein, das Arbeitspapier auszuweiten.
"Jetzt werden die zuständigen Verantwortlichen im operativen Bereich - so ist das besprochen - irgendwann nach der Saison Gespräche mit ihm führen. Mit dem klaren Ziel, seinen Vertrag zu verlängern", erklärte Bayerns ehemaliger Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zuletzt im Gespräch mit "t-online".



































