Nach der erneut enttäuschend verlaufenden Saison in der 2. Fußball-Bundesliga steht bei Hertha BSC im Sommer ein weiterer Umbruch an. Dann trifft es offenbar auch einen der erfahrensten Führungsspieler im Team. Nach Informationen von RTL/ntv und sport.de wird nämlich Toni Leistner kein neues Arbeitspapier bei den Berlinern mehr erhalten.
Der Vize-Kapitän von Hertha BSC steht damit vor dem Abschied aus der Hauptstadt. Zuerst hatte der "kicker" darüber berichtet.
Seinen einstigen Stammplatz in der Mannschaft von Cheftrainer Stefan Leitl hatte Toni Leistner zuletzt verloren. Kürzlich war Leistner zweimal nur Zuschauer. Sowohl gegen Holstein Kiel als auch beim 1. FC Magdeburg saß der Abwehrspieler über die volle Distanz auf der Bank.
Sportlichen Erfolg brachte die Leistner-Degradierung dabei allerdings nicht, gingen doch beide Partien knapp mit 0:1 aus Hertha-Sicht verloren. Auch intern hatte der 35-Jährige eine wichtige Rolle als Führungsspieler und Vizekapitän. Dennoch reicht das offensichtlich nicht aus, um die Klubführung von einer Verlängerung zu überzeugen.
Leistner spielt seit 2023 für Hertha BSC
Nach dem Sieg bei Dynamo Dresden am Osterwochenende hatte Leistner noch Hoffnung auf eine Einigung gehabt: "Wir setzen uns nach Ostern zusammen, und dann werden wir sehen, was zustande kommt", sagte er damals.

Zunächst soll es auch positive Signale gegeben haben. Doch inzwischen haben Sportdirektor Benjamin Weber und Kaderplaner Bastian Huber offenbar die Entscheidung getroffen, den personellen Neustart ohne den gebürtigen Dresdner anzugehen.
Bereits am Sonntag (ab 13:30 Uhr) könnte Leistner beim Heimspiel gegen SpVgg Greuther Fürth offiziell verabschiedet werden. Der 1,90-Meter-Hüne war im Sommer 2023 zu Hertha BSC gewechselt und bestritt für die Alte Dame insgesamt 74 Spiele in der 2. Bundesliga (ein Tor).





























