Neuer Wirbel um Antonio Rüdiger bei Real Madrid: Hat der 33-jährige Nationalspieler wirklich seinen zehn Jahre jüngeren Teamkollegen Álvaro Carreras geohrfeigt?
Entsprechende Gerüchte dementierte das Rüdiger-Lager gegenüber "Sport1". Es soll zwar zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen Carreras und Rüdiger gekommen sein, aber nicht zu Handgreiflichkeiten seitens des 82-maligen Nationalspielers.
Über den Zoff hatte das seriöse Portal "The Athletic" zuvor unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet.
Dieser habe sich bereits im April in den Umkleidekabinen auf dem Trainingsgelände von Real Madrid ereignet und soll von Rüdiger ausgegangen sein. Der Routinier habe sich später für sein Verhalten entschuldigt und die Teamkollegen sowie deren Familien in der vergangenen Woche zum Mittagessen eingeladen, hieß es weiter.
Dass Rüdiger Carreras bei der Auseinandersetzung sogar eine Ohrfeige verpasste, behauptete dann der spanische Journalist Miguel Serrano im Radiosender "Onda Cero".
"Andeutungen und Gerüchte die nicht der Realität entsprechen"
Carreras selbst meldete sich inzwischen via Instagram zu Wort. "In den letzten Tagen sind bestimmte Andeutungen und Gerüchte über meine Person aufgetaucht, die nicht der Realität entsprechen", schrieb der Linksverteidiger.
Er betonte: "Was den Vorfall mit einem Teamkollegen betrifft, so handelt es sich um eine einmalige Angelegenheit ohne Bedeutung, die bereits geklärt ist. Mein Verhältnis zum gesamten Team ist sehr gut."
Antonio Rüdiger gibt zu: "Szenen, die deutlich drüber waren"
Rüdiger hatte in den zurückliegenden Monaten mehrfach Negativschlagzeilen geschrieben, weil er sich auf dem Platz und abseits davon nicht immer im Griff hatte.
Nach seinem viel diskutierten Foul gegen Diego Rico im März im Ligaspiel gegen den FC Getafe räumte er Fehler ein.
"Ich nehme seriös und sachlich vorgetragene Kritik ernst, weil ich selbst weiß, dass ich Szenen hatte, die deutlich drüber waren", sagte Rüdiger in der "FAZ".
































