Der NFL Draft 2026 steht unmittelbar bevor. Zeit also, den letzten Blick auf den Talente-Pool zu werfen. Welche Spieler muss man in den frühen Runden auf dem Zettel haben und was macht die Top-Talente aus? sport.de stellt die 50 Besten im Big Board vor.
Nicht wenige Scouts und auch General Manager in der NFL haben in den vergangenen Wochen durchblicken lassen, dass dieser Draft kein normaler ist. Es gibt nur wenige richtig gute Spieler, dafür sehr viele, die solide sind. Doch wer hilft sofort und wen muss man unbedingt im Auge behalten, wenn ab Freitagnacht (ab 2 Uhr) Commissioner Roger Goodell die Namen der einzelnen Picks verliest?
sport.de-Redakteur Marcus Blumberg hat seine 50 besten Spieler für den NFL Draft 2025 zusammengetragen und kurz vorgestellt. Dabei ging es vor allem um Positional Value, dem größten Potenzial, aber auch der Wahrscheinlichkeit, wie schnell ein solcher Spieler in der NFL wird Fuß fassen können.
Den NFL Draft 2026 seht Ihr ab dem 24. April um 1 Uhr live bei NITRO und RTL+ for free!
NFL Draft Big Board 2026
50. Anthony Hill Jr. - LB, Texas
Er spielte Mike-Linebacker im 4-2-5-System der Longhorns und bringt die nötige Länge und Range mit, gepaart mit sehr gutem Speed, um in der NFL als 3-Down-Linebacker zu bestehen. Allerdings muss er sich technisch noch verbessern und sein Bewegungsablauf könnte noch flüssiger sein. Zudem ist er manchmal zu unsicher, wenn er den Ballführenden attackiert. Wird ein wenig Entwicklungszeit benötigen.
49. Chris Bell - WR, Louisville
Er ist groß, stark und explosiv. Er spielt outside und kann, wenn er sich noch weiter entwickelt, zu einem verlässlichen X-Receiver werden, die heutzutage nur schwer zu finden sind. Er hat gute Hände und zeigt gute Instinkte, muss aber noch disziplinierter im Route Running werden. Er kommt von einem Kreuzbandriss zurück, weshalb unklar ist, wann genau er eingreifen kann. Die Upside ist aber da, weshalb er ein Versprechen für die Zukunft ist und nicht unbedingt eine sofortige Hilfe.
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48. Jadarian Price - RB, Notre Dame
Er sieht schon mal wie ein professioneller Running Back aus, kommt gut mit Kontakt klar und bringt ordentlichen Speed mit. Bei ihm stellt sich höchstens die Frage, ob er auch als 3-Down-Back belastbar genug ist, denn hinter Love spielte er bei den Irish natürlich nur die zweite Geige. Entsprechend gibt es wenig Tape von ihm, was das Receiving Game betrifft. Und er hatte ein paar Probleme mit Fumbles, was sich aber durchaus abstellen lässt mit gutem Coaching.
47. Emmanuel Pregnon - OG, Oregon
Er bringt die perfekte Statur für einen NFL-Guard mit - breite Schultern, breite Hüften, massiver Oberkörper - und die nötige Power. Zudem ist er vom Start weg äußerst explosiv. Er sammelte über vier Jahre als Starter für Wyoming, USC und zuletzt Oregon sehr viel Erfahrung und hatte 2025 seine beste Saison - laut "PFF" ließ er nur einen Sack zu. Er ist besonders gut in Gap-Schemes, was ihn zum Beispiel für die Lions interessant machen können, die gerne und viel Duo spielen.
46. Brandon Cisse - CB, South Carolina
Vorweg: Cisse ist erstmal vor allem ein Projekt. Er bringt sehr guten Speed und Beweglichkeit mit. Allerdings muss er sich technisch noch verbessern und vor allem besser darin werden, Routes zu erkennen. Doch wenn ihm das eines Tages konstant gelingt, dann kann er ein sehr guter Cover-Corner werden mit seinen Anlagen. Die Frage wird nur sein, welches Team ihm die nötige Entwicklungszeit geben wird.
45. Ty Simpson - QB, Alabama
Dane Brugler von "The Athletic" beschreibt ihn als "Daniel Jones mit schlechteren athletischen Anlagen". Für die Nicht-Eingeweihten: das ist kein Kompliment! Simpson ist sicherlich der klar zweitbeste Quarterback dieser Klasse. Doch in diesem Jahr heißt das nicht viel. Er kann sicherlich schon jetzt einen soliden Game Manager geben, doch fehlt ihm mindestens mal die nötige Erfahrung, um bessere Reads zu machen und vor allem zu erkennen, wann ein Receiver offen ist und wann nicht.
Er hat keinen allzu starken Arm und wirkt eher schmächtig. Er ist sehr grün hinter den Ohren nach vier Jahren bei Bama und nur einem Jahr als Starter, das höchstens solide war. Persönlich hätte ich ihm geraten, noch ein Jahr am College zu bleiben, um eben mehr Erfahrung zu sammeln. Doch er setzt offenkundig auf die Verzweiflung der Teams, es am Ende doch noch in Runde 1 oder früh in Runde 2 bei einem QB erzwingen zu wollen. Und dann kommt eigentlich nur Simpson infrage. Positional Value trägt hier sehr viel Last für diese relativ hohe Platzierung ...
44. Christen Miller - DT, Georgia
Normalerweise sollte man meinen, dass einer wie er vielleicht nicht unbedingt zu den 50 besten Spielern einer Draftklasse zählt. Aber diese Klasse ist eben speziell und er bringt eine Kernkompetenz mit, die viele Teams derzeit suchen: er ist ein klassischer Run Stopper. Er hat einen massigen Körper und ist schwer aus dem Weg zu räumen. Vermutlich wird er hauptsächlich in frühen Downs und Short-Yardage-Situationen als Nose Tackle eingesetzt werden. Doch damit wird er sicher einen Platz in einem Team finden.
43. R Mason Thomas - EDGE, Oklahoma
Das "R" steht für "R" - allein das macht ihn schon spannend! Ansonsten verfügt er über einen recht kompakten Frame und wird vermutlich muskeltechnisch nicht mehr viel zulegen können. Doch dafür ist er vom Start weg sehr schnell und aggressiv im direkten Duell. Er ist sehr beweglich und damit schwer zu fassen. Er wird vermutlich hauptsächlich als Speed-Rusher eine gute Rolle in der NFL spielen können.
42. Germie Bernard - WR, Alabama
Er wird einfach ein sehr guter Z-Receiver sein. Er ist vor allem zuverlässig, hat sehr sichere Hände, eine gute Größe für diese Position und überdurchschnittlichen Speed. Er wird keine spektakulären Plays machen, doch sein Floor ist so hoch, dass man einfach mit ihm als Starter von Woche 1 an planen kann.
41. Jacob Rodriguez - LB, Texas Tech
Rodriguez vollzog in seiner College-Karriere gleich mehrere Übergänge. Er war früher Quarterback und wurde dann als Walk-On bei Texas Tech zum Off-Ball Linebacker umfunktioniert. Er bringt entsprechend große Übersicht und Spielintelligenz mit und versteht es vor allem, Plays zu machen und Turnover zu forcieren. In seinen vier Jahren in Lubbock erzwang er starke 19 davon. Er ist allerdings nicht der größte oder stärkste, weshalb seine Rolle klar definiert sein sollte und er wenig Vielseitigkeit mitbringt.
40. Zion Young - EDGE, Missouri
Er hat die körperlichen Anlagen und die Power, um die Edge zu setzen. Er ist stark gegen den Run und kann sich mit Power durchsetzen, um zur Pocket durchzudringen. Allerdings fehlt es ihm an Schnelligkeit, um wirklich eine große Hilfe im Pass Rush zu sein. Im Run Game kann er eine Bank sein und damit Defizite vieler Teams beheben, aber von einem Edge-Verteidiger erwartet man ja in der Regel etwas mehr.
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39. Caleb Banks - DT, Florida
Er ist groß, stark und beweglich. Er hat am College im Grunde alles von Nose Tackle bis 5-Technique gespielt, auch wenn seine beste Rolle wohl die 3-Technique sein dürfte. Er kann sowohl als Inside Rusher als auch als Run Stopper dominieren, wenn er fit ist.
Hier ist dann aber auch schon seine große Red Flag zu sehen, denn er hatte nach seiner besten Saison 2024 einige Verletzungsprobleme in seiner Senior-Saison 2025 und machte daher nur drei Spiele. Er hatte sich früh in der Saison am Fuß verletzt und kam erst gegen Saisonende zurück. Dann wiederum brach er sich den Mittelfuß beim Combine und musste operiert werden. Wie hoch ihn die einzelnen Teams nun also einschätzen, hängt auch davon ab, wie zuversichtlich sie sind, dass er konstant auf dem Feld bleiben kann.
38. CJ Allen - LB, Georgia
Bringt alle Anlagen mit, um eine Tackle-Maschine in der NFL zu sein. Ziemlich schnell und mit guter Technik, wenn er nicht gerade zu tief attackiert. Er behält den Ball stets gut im Auge und ist unerbittlich. Was ihm fehlt, ist jedoch natürlicher Flow in Coverage, wo er zuweilen zu zögerlich wirkt und woran er arbeiten muss. Bemerkenswert: er ist auf dem Feld äußerst diszipliniert und hat in 41 Spielen am College keine einzelne Penalty kassiert.
37. Malachi Lawrence - EDGE, UCF
Breite Schultern, lange Arme, guter Speed. Er ist vielleicht nicht sonderlich "bendy" für einen Edge Rusher, aber dafür bringt er saubere Technik mit und hat mehrere Wege, am Tackle vorbeizukommen. Was aber vor allem für ihn spricht, ist, dass er eben auch durchsetzungsfähig genug ist, um nicht nur als reiner Pass Rusher zu glänzen, sondern auch gegen den Run eine echte Hilfe zu sein. Er wird allerdings im Juli schon 23, nachdem er fünf Jahre am College gespielt hat, was sicherlich das eine oder andere Team abschrecken wird.
36. Chase Bisontis - OG, Texas A&M
Ein Schrank, der trotz seiner Statur recht beweglich ist, seine Hüften gut einsetzt und extrem stark ist. Er hat mal Squats mit 705-Pfund-Gewicht (rund 320 kg) hingelegt! Er verbringt viel Zeit im Kraftraum und ist versiert in Man und Zone Blocking Schemes. Er hat in drei Jahren in College Station nur drei Spiele - als Sophomore 2024 - mit einer Knöchelverletzung verpasst.
Bisontis spielte zuletzt hauptsächlich Left Guard und sollte in dieser Rolle schnell Starter irgendwo werden. Sein größter Kritikpunkt? Er ist undiszipliniert und kassiert viel zu viele Penalties. In drei Jahren waren es deren 19 (u.a. 4 False Starts, 3 Holdings, einmal Unsportsmanlike Conduct). Das sollte er möglichst abstellen.
35. Chris Johnson - CB, San Diego State
Johnson hat sehr gute Übersicht und ist äußerst beweglich. Er bringt guten Speed mit und ist stark gegen den Ball. Er hatte als Senior vier Interceptions und acht verteidigte Pässe. Zudem hilft er auch im Run Game mit und hatte in der abgelaufenen Spielzeit drei Tackles for Loss. Außerdem bringt er Erfahrung in den Special Teams mit, was ihm noch mehr Möglichkeiten auf Spielzeit geben dürfte.
Insgesamt hatte er allerdings auch ein paar Probleme gegen größere Receiver und bringt nicht unbedingt die beste Endgeschwindigkeit mit, obwohl er auf den ersten Metern gut unterwegs ist. Sollte aber dennoch eine Start-Option von Anfang an sein.
34. Cashius Howell - EDGE, Texas A&M
Er spielt schnell, kann Blocker mit seiner Wendigkeit aus dem Konzept bringen und bringt auch gute Instinkte mit, wenn es darum geht, auch mal einen Pass aus der Luft zu schlagen. Er findet Lücken und kommt konsequent zum Quarterback durch. Allein in seiner letzten Saison hat er elf Sacks gesammelt, zudem waren es unterm Strich 14,5 Tackles vor Loss.
Er ist allerdings einer der Pass Rusher, die mit relativ kurzen Armen daher kommen und daher Probleme bekommen könnten, die Edge zu sichern. Möglicherweise macht ihn dies zu einem Pass-Rush-Spezialisten, der aber variabel an der Front aufgestellt werden kann.
33. Kayden McDonald - DT, Ohio State
Er ist vor allem ein Run-Stopper, den man in der NFL dieser Tage vielerorts sucht. Er hat einen schnellen Antritt und ist äußerst produktiv durch die Mitte. Für ihn standen neun Tackles for Loss in seiner einzigen Saison als Starter zu Buche. Letzteres könnte jedoch dazu führen, dass man ihn langsam heranführt, auch wenn er sicherlich in frühen Downs eine Rolle finden wird.
Er hatte offenbar aber auch ein paar Gewichtsprobleme über die Saison hinweg, was er in der NFL abstellen muss. Zudem war er bislang keine große Hilfe im Pass Rush, was mit längerer Entwicklung aber womöglich noch besser werden könnte.
32. Peter Woods - DT, Clemson
Landet hier knapp vor McDonald, weil er nicht nur die Mitte gegen den Run dicht macht. Er ist sehr beweglich für seine Größe und bringt genügend Wendigkeit mit, um auch am Blocker vorbeizukommen. Er muss das allerdings noch konstanter tun, denn bislang zeigte er zwar Ansätze im Pass Rush, aber zu wenig Konstanz. Generell kann er auf mehrere Weisen am Kontaktpunkt gewinnen - mit seiner Schnelligkeit, seiner Kraft und seinen Händen, die er gut einzusetzen weiß.
Allerdings sind auch seine Arme recht kurz, was aber im Inneren der Defensive Line nicht ganz so dramatisch ist. Er sollte seine beste Rolle als 3- oder 4-Technique haben.
31. Avieon Terrell - CB, Clemson
Er ist nicht der Größte, spielt dafür aber sehr physisch und aggressiv. Er ist stark in Press-Man-Coverage, was ihn sicherlich für einige Teams wertvoll macht. Er ist zudem ein versierter Verteidiger gegen den Run und bringt ein gutes Auge für den Ball mit.
In Off-Coverage war seine Reaktionszeit zuweilen aber nicht die Beste, was zu Problemen führte. Auch wird er sicherlich in der NFL Schwierigkeiten gegen die größeren Wide Receiver haben. Er kann allerdings sowohl innen als auch außen spielen, weshalb Letzteres nicht unbedingt zum großen Problem werden muss.
30. Max Iheanachor - OT, Arizona State
Gardemaß für einen Tackle, sehr guter Athlet, der sich trotz seiner Masse auch seitlich sehr flüssig bewegt. Er bringt die nötige Power mit und weiß seine Hände einzusetzen. Allerdings ist er noch sehr unerfahren und grün hinter den Ohren. Macht daher noch einige leichte Fehler beim Blocken und wird sicherlich ein wenig brauchen, um sich an NFL-Speed zu gewöhnen.
Er ist ein Projekt mit sehr guten Voraussetzungen, doch braucht es eben geduldiges und gutes Coaching, um ihn voranzubringen. Er hat bislang nur Right Tackle gespielt, weshalb das wohl seine Position in der NFL sein wird. Er ist jedoch immerhin sehr zuverlässig und hat in den vergangen zwei Jahren insgesamt 26 Spiele gestartet.

29. Colton Hood - CB, Tennessee
Er hat die nötige Armlänge und ist groß genug für einen Cornerback, allerdings ist er relativ schmal gebaut, was gegen körperlich starke Receiver zum Problem werden könnte. Er ist jedoch technisch sehr versiert, setzt seine Hände gut ein und glänzt daher in Press-Man-Coverage. Er "klebt" häufig am Receiver, obgleich es vorkommt, dass er zu Beginn einer Route auch mal Separation zulässt und dann nicht mehr rechtzeitig zurückfindet.
Insgesamt jedoch sollte auch er ein früher Start-Kandidat sein, den man sicherlich auch in Runde 1 schon im Blick haben muss.
28. TJ Parker - EDGE, Clemson
Er lebt im Backfield. Laut "The Athletic" waren 32,4 Prozent seiner Tackles am College "for Loss". Er bringt von der Statur her alles mit, was man bringt als Edge-Verteidiger in der NFL und setzt seine Hände gut ein, um sich gegen Blocker durchzusetzen. Aber er braucht einen Plan B, denn bislang ist er in seiner Technik noch etwas eindimensional unterwegs.
Er gibt immer vollen Einsatz und spielt bis zum Pfiff des Schiedsrichters, aber manchmal ist er eben zu berechenbar. Zudem ist er manchmal etwas zu ungestüm und rennt am Ball vorbei, anstatt erstmal die Übersicht über die Situation zu bekommen. Letztlich sind das aber Dinge, die man ausmerzen kann. Und dann sollte er gegen den Lauf und gegen den Pass eine Hilfe sein.
27. Denzel Boston - WR, Washington
Er ist wahrscheinlicher einer der besten Possession-Receiver dieser Klasse. Er hat eine gute Statur, um outside wie inside zu spielen, Arme, die lang genug sind, und starke Hände, um nahezu alles zu fangen, was in seine Richtung geworfen wird.
Er ist jedoch nicht allzu schnell und auch nicht unbedingt in engem Raum beweglich, um sich konstant vom Gegner zu lösen. Er wird also sicherlich keine Big-Play-Waffe werden, doch mit seiner Zuverlässigkeit dürfte er schnell einen Platz bei einem Team finden.
26. Caleb Lomu - OT, Utah
Lomu ist ein interessanter Fall. Er bringt die richtige Statur für einen Left Tackle ist, muss aber wohl noch etwas an seiner Kraft arbeiten. Er bewegt sich schnell und flüssig, dank seiner starken Beinarbeit. Seine Technik muss jedoch noch verfeinert werden, ebenso darf er noch aggressiver agieren.
Generell gilt er als Rohdiamant, der geschliffen werden muss. Womöglich auch deshalb landet er derzeit in zahlreichen Mock Drafts meist bei den San Francisco 49ers an Position 27, denn bei denen könnte er sich in Ruhe hinter dem etablierten Star-Tackle Trent Williams entwickeln und müsste nicht sofort ins kalte Wasser springen.
25. Blake Miller - OT, Clemson
Gardemaß, gute Spielintelligenz und Wettkampfhärte zeichnen ihn besonders aus. Er hat jedoch einen eher aufrechten Spielstil, was zu Problemen gegen beweglichere Rusher führen kann. Jedoch bringt er zur Abwechslung in dieser Klasse eine gute Armlänge mit, sodass er mit einer Anpassung sicherlich schnell zu einer Bank werden kann.
Er spielte am College fast ausschließlich Right Tackle und sollte dort auch in der NFL einen Platz finden. Er könnte auch vom Start weg ein Stammspieler sein.
24. KC Concepcion - WR, Texas A&M
Er ist schnell, beweglich, flink, wie auch immer man das umschreiben will. Er gleitet fast übers Feld, wenn er Fahrt aufnimmt. Das wiederum macht ihn auch zu einem sehr gefährlichen Punt-Returner und einer Gefahr nach dem Catch. Er sollte sich mit seiner Statur - schlank, nicht übermäßig groß - vor allem im Slot wiederfinden, könnte für manche Teams aber auch eine Option als Z-Receiver sein.
Er muss allerdings technisch sauberer werden und seine Drops abstellen. Zudem ließ seine Route-Disziplin manchmal zu wünschen übrig, was man ihm noch austreiben muss. Zudem wird eine Arthroskopie am rechten Knie im vergangenen März sicherlich auch das eine oder andere Fragezeichen aufwerfen.
23. Emmanuel McNeil-Warren - S, Toledo
McNeil-Warren mag von einer kleinen Schule kommen, doch bringt er für seine Größe beachtlichen Speed mit. Er hat dadurch große Range, liest die Plays gut und ist immer schnell am Ballführenden dran. Er verfügt über gute Hände und hat dadurch sehr gute Ball-Skills, die er unter anderem mit einer spektakulären Interception gegen Central Michigan gezeigt hat.
Manchmal ist er jedoch zu aggressiv gegen den Run und überschießt sein Ziel. Zudem hatte er auch schon die eine oder andere schwere Verletzung.
22. Omar Cooper Jr. - WR, Indiana
Kompakter Receiver mit starken Armen und viel Power in den Beinen. Er hat sehr gute Hände und ist gefährlich nach dem Catch, weil er nicht nur beweglich und angemessen schnell ist, sondern eben auch mit Wucht daherkommt und daher nur schwer zu stoppen ist. Er sollte sowohl outside als auch im Slot eine Rolle finden.
Seine bisherige Krankenakte ist jedoch ziemlich lang, hatte zuletzt unter anderem mit Knöchelproblemen zu kämpfen. Und seine Routes dürften auch noch diverser werden.
21. Kadyn Proctor - OT, Alabama
Er ist riesig, sowohl was seine Größe als auch seine Masse angeht. Er ist explosiv, hat sehr viel Power und kann sich gegen jedoch mit seiner ganzen Kraft durchsetzen. Aber er ist technisch noch nicht sonderlich ausgereift und muss besonders an seiner Handpositionierung arbeiten, da ihm Rusher zu oft entwischen. Zudem steht er zuweilen noch nicht sonderlich stabil, wenn es ins Handgemenge geht.
Er hat am College und zuvor an der High School nur Left Tackle gespielt. Es soll jedoch einige Scouts geben, die in ihm langfristig eventuell einen Guard sehen. Er bringt sehr viel Upside mit, muss sich jedoch in den genannten Punkten entscheidend verbessern, wenn er einem möglichen Erstrundenpick gerecht werden will.
20. Akheem Mesidor - EDGE, Miami
Er spielte insgesamt sechs Jahre am College (zwei für West Viriginia, vier für "The U") und wird entsprechend 25 Jahre alt sein, wenn es zum Draft kommt.
19. Keldric Faulk - EDGE, Auburn
Er ist erst 21 Jahre alt und hat dennoch drei Jahre am College gestartet. Er ist groß und stark und bewegt sich sehr flüssig. Was ihm fehlt, sind die Zahlen. Er halt zu selten den Sack zu Ende gebracht oder eben den Tackle im Backfield. Er war meist nah dran, doch zeigt sich das eben statistisch nicht deutlich.
Er spielt oft in einer zu aufrechten Position und ist noch häufig zu ziellos beim Pass Rush und hat zudem nicht den Speed, um Laufduelle mit schnelleren Spielern zu gewinnen. Er liest jedoch das Play schnell und kann sich so vorausschauend gegen Pull-Blocker wehren. Insgesamt bringen seine Defizite viel Risiko mit sich, doch ist sein Potenzial eben sehr groß, sodass ein recht hoher Pick durchaus denkbar ist.
18. Dillon Thieneman - S, Oregon
Gute Größe auf Safety. Er kann im Grund überall eingesetzt werden, ob nun als Deep Safety, in der Box oder eben im Slot. Er bringt hohe Spielintelligenz mit und versteht Play-Designs merklich gut. Er hat sehr guten Speed und kann daher auch mit Receivern mitgehen, obgleich er gegen bestimmte Routes noch seine Probleme hat.
Er verfügt über gute Hände und Übersicht, sodass er immer mal für eine Interception gut ist. Gegen den Run ist er zuweilen noch etwas überaggressiv und damit anfällig, Tackles zu verpassen.
17. Monroe Freeling - OT, Georgia
Groß, stark, hat lange Arme und hat in den vergangenen Jahren akribisch an sich gearbeitet. Hat laut "The Athletic" in den vergangenen fünf Jahren 34 Kilogramm an Muskelmasse aufgebaut, um seinen enormen Frame auszufüllen. Er ist relativ schnell für seine Masse und weiß seine starken Hände einzusetzen, um Rusher zu kontrollieren.
Auch er spielt jedoch zuweilen zu aufrecht und ist mitunter zu steif, wenn er mal zum Stehen gekommen ist nach dem Snap. Zudem wirkte er manchmal verloren, wenn er in Space blocken musste. Zudem hat er nur eine Saison als Vollzeit-Starter hinter sich.
16. Jordyn Tyson - WR, Arizona State
Er wird von einigen Scouts mit Stefon Diggs verglichen. Er ist recht schmal gebaut, aber nicht zu klein. Er löst sich gut von Verteidigern und läuft saubere Routes. Tyson hat sehr gute Hände und hat einen großen Catch-Radius, obwohl er gar nicht so groß ist. Er beschleunigt schnell, auch wenn er kein echter Deep Threat oder ähnliches ist. Und er kann nach dem Catch als Runner für Gefahr sorgen.
Aufgrund seiner Statur könnte er jedoch Probleme mit Press-Coverage bekommen. Außerdem hatte er gegen Ende seiner College-Karriere Fumble-Probleme. Die größte Red Flag bei ihm ist jedoch seine Verletzungshistorie. Er hat mehrere Spiele in nahezu allen seiner vier College-Saisons verpasst.
15. Kenyon Sadiq - TE, Oregon
Er ist relativ klein für einen Tight End, dafür aber sehr stark und schnell. Er bewegt sich gut und kann sowohl als Receiver als auch als Blocker überzeugen. Seine Hände sind sehr gut. Er hat einen schnellen Antritt und lief die 40 in 4,39 Sekunden. Er war für Oregon eine Big-Play-Maschine und überzeugt sogar nach dem Catch.
Er muss jedoch seine Drops minimieren und lernen, wie er seine starke Physis besser einsetzt, um sich häufiger vom Gegner zu lesen. Und er hatte nur eine Saison als Starter am College. Doch insgesamt könnte er ein überraschender Pick sogar schon in den Top 10 sein.
14. Olaivavega Ioane - OG, Penn State
Vermutlich ist er der beste Offensive Lineman dieser Klasse. Er bringt technisch alles mit, hat die Power und die Statur, um auf beiden Guard-Spots zu bestehen. Zudem ist er so beweglich, dass er auch als Puller und teilweise sogar bei Trick-Plays eingesetzt werden kann. Er setzt seine Hände gut ein bringt die Power mit, die es im Run Game braucht. In Space manchmal jedoch zu unbalanciert, um wirklich zu helfen.
Am Ende ist er nur ein Guard, weshalb er wohl erst nach der Top 10 gezogen wird, doch das ist auch schon sein größtes Manko.
13. Jermod McCoy - CB, Tennessee
McCoy muss noch an seiner Disziplin feilen, um gegen die Konkurrenz in der NFL bestehen zu können, aber er ist ein extrem reaktionsschneller Athlet mit den räumlichen Instinkten und den Ball-Skills, um in der Passverteidigung Big Plays zu erzwingen. Er ist zwar nicht der größte, doch dafür ein richtig guter Athlet, der auch gut vom Start weg beschleunigt.
Er produzierte zudem beachtlich als Punt-Returner, was ein zusätzliches Argument für ihn ist. Gegen ihn spricht, dass er die Saison 2025 komplett mit einem Kreuzbandriss verpasst hat und keiner so recht weiß, wie gut er jetzt sein kann. Er sollte jedoch zum Saisonstart fit sein, obgleich zuletzt Gerüchte aufkamen, nach denen manch ein Team seine Knieverletzung als degenerativ einschätzten und ihn daher eher kritisch sehen. Zudem kursiert nun die Meldung, dass er womöglich eine weitere Operation benötigt. Sein Draft-Verlauf wird spannend.
12. Spencer Fano - OT, Utah
Er hat im Grunde alles außer Center gespielt, dürfte sich aber als Right Tackle am wohlsten fühlen, wo er in den vergangenen zwei Jahren Starter bei den Utes war. Er bewegt sich sehr flüssig und hat flinke Füße, wenn man das bei seiner Größe sagen kann. Er ist allerdings relativ schmal gebaut mit schmalen Schultern und Hüften sowie ausbaufähiger Core Strength.
Er setzt jedoch seine Hände gut ein in Pass Protection ein und ist ein sehr starker Run-Blocker, der den Weg mit Power freimacht. Zudem ist er sehr zuverlässig und hat in drei Jahren College 37 Spiele am Stück absolviert ohne Ausfall.
11. Makai Lemon - WR, USC
Er bringt sicherlich keine idealen Maße mit, doch bewegt er sich äußerst flüssig und ist ein sehr präziser Route-Runner. Er fängt alles, was in seine Richtung kommt und sorgt auch nach dem Catch für Gefahr. Er wird gerne mit Amon-Ra St. Brown verglichen, der einst auch für USC gespielt hat. Er liefert scharfe Cuts und zeigt gute Instinkte gegen Zone Coverage. Darüber hinaus ist er sich aber auch nicht zu schade, engagiert zu blocken.
Aufgrund seiner geringen Größe ist jedoch zu befürchten, dass er mit Press-Coverage Probleme bekommt, ebenso hat er noch relativ wenig Gutes gezeigt, wenn er nicht gerade im Slot agierte. Und er hatte disziplinarische Probleme und wurde für ein Viertel gegen UCLA im vergangenen November teamintern gesperrt.
10. Carnell Tate - WR, Ohio State
Er hat die Länge für einen Outside-Receiver in der NFL, bewegt sich gut und ist auf Tape schneller als auf der Laufbahn. Er verfügt über sehr gute Hände, hat einen großen Catch-Radius und trackt den Ball sehr gut in allen drei Levels. Er dominiert bei Contested Balls und hat Potenzial als Deep Threat.
Wenn man das Salz in der Suppe sucht, ist es vor allem die Ungewissheit. Er profitierte viel von Eins-gegen-Eins-Duellen, weil die Aufmerksamkeit gegen die Buckeyes in der Regel auf seinem Teamkollegen Jeremiah Smith lag. Käme er auch mit mehr Aufmerksamkeit gegen sich zurecht? Zudem darf er gerne mehr Muskelmasse draufpacken und hat nicht viel nach dem Catch gezeigt.
9. Rueben Bain Jr. - EDGE, Miami
Bain hat gewisse Einschränkungen bei Größe und Geschwindigkeit - seine Arme sind für einen Edge-Verteidiger schon ziemlich kurz. Aber sein Kraftprofil, sein effektiver Einsatz von Leverage und sein hartnäckiger Spielstil zeigen sich in allen Bereichen seines Spiels und führen direkt zu Unruhe im gegnerischen Backfield. Er wird als system-vielseitiger NFL-Starter eingeschätzt, der sowohl außen, über dem Tackle oder innen als 3-Technique aufgestellt werden kann.
Er ist zudem anfällig gegen verpasste Tackles und ist auch nicht unbedingt wendig. Manche sehen in ihm dennoch den besten Pass-Rusher der Klasse, während viele jedoch sicherlich von seiner Armlänge abgeschreckt sein dürften.
8. Mansoor Delane - CB, LSU
Ist eher der Off-Coverage-Spezialist und wäre vor allem in Zone Coverage eine Macht. Er liest das Spiel gut und hat den Quarterback immer im Auge. Er antizipiert Routes sehr zuverlässig und ist zudem ein Playmaker, der immer schnell am Ball ist. In vier Jahren am College fing er acht Interceptions und 31 Passes Defensed. War darüber hinaus in Press-Coverage mindestens mal brauchbar.
Er bringt ordentlichen Speed mit und verfügt über bewegliche Hüften. Er hat jedoch nicht die Beschleunigung, um etwaige Fehler zu korrigieren, was ihn mitunter anfällig macht. Dennoch sollte er schnell irgendwo als Outside-Corner starten.
7. Francis Mauigoa - OT, Miami
Ein physischer Freak, der mit viel Power und koordinierter Bewegung daherkommt und ein echter Finisher ist. Er ist besonders versiert in Pass Protection und kontrolliert die Line souverän. Er ist geduldig und setzt seine Hände gezielt ein, um Rusher um die Pocket herum zu geleiten. Zudem fing er 2025 sogar einen Touchdown-Pass an der Goal Line - das soll von manch einem Coach geschätzt sein ...
Er ist allerdings für einen Right Tackle vielleicht etwas zu klein, weshalb ihn manch ein Scout eher als Guard sieht. Und er selbst hat erklärt, dass er im Training sogar Guard-Reps verlangt hat, um vielseitiger zu werden. Als Tackle wäre sein Draft Stock aber ungleich größer.
6. Caleb Downs - S, Ohio State
Bei Downs werden wir die Theorie testen, ob Positional Value in diesem Jahr vielleicht nur eine untergeordnete Rolle spielt, wie manch ein General Manager zumindest angedeutet hat. Denn ein Safety sollte sicherlich nicht in der Verlosung für einen Top-10-Pick sein, jedenfalls nicht in einem normalen Draft.
Downs spielt mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Spielintelligenz, Dynamik und Härte, was es ihm ermöglicht, von überall auf dem Feld für Unruhe zu sorgen. Seine mentalen Qualitäten und seine Vielseitigkeit auf dem Platz werden ihn schon früh in seiner Karriere zu einem einflussreichen NFL-Starter machen.
Er ist allerdings etwas zu klein und schmächtig, um etwa in konstant in der Box zu bestehen und er hatte das Spiel meist vor sich, hat also nicht direkt gegen Tight Ends und dergleichen gecovert, was er im Slot mitunter tun müsste. Und er ist häufig zu zögerlich, wenn es darum geht, den Ball zu attackieren. Insgesamt verspricht er viel, doch muss es ein Coaching Staff bei ihm auch abrufen.
5. David Bailey - EDGE, Texas Tech
Ein explosiver Athlet mit extremer Schnellkraft, der über die nötige Physis, Armlänge und den absoluten Siegeswillen verfügt, um als Unruhestifter im Pass-Rush den Unterschied zu machen. Er kommt beim Pass Rush hauptsächlich über Power und wenig Finesse, was dazu führt, dass ihm mitunter ein guter Plan B fehlt. Zudem ist er zwar sehr beweglich, dafür aber auch nicht der Stärkste auf dieser Position, kann daher gerade von Double-Teams gestoppt werden.
Er war in vier Saisons (3 in Stanford) nur in seiner letzten bei den Red Raiders Starter und muss generell noch konstanter werden. Doch könnte er der beste reine Pass-Rusher dieser Klasse sein, wenn er jene Konstanz findet.
4. Sonny Styles - LB, Ohio State
Styles ist ein pyhsischer Freak und lieferte beim NFL Combine eine regelrechte Show ab. Er ist ein herausragender Athlet mit einer idealen Kombination aus Größe und Geschwindigkeit, der sich in Space wohlfühlt, gut auf das Spielgeschehen reagiert und mit einer Physis spielt, die sich deutlich in der Statistik niederschlägt. Er ist sehr gut geeignet für Subpackages, sodass er schon früh in seiner NFL-Karriere ein prägender Linebacker werden kann.
Jedoch ist er aufgrund seiner Größe auch anfällig gegen Runner mit niedrigem Schwerpunkt, weil er eben naturgemäß einfach zu hoch ansetzt für Tackles. Zudem hat er generell in Coverage noch Luft nach oben und reagiert noch zu langsam auf den Ball.
3. Jeremiyah Love - RB, Notre Dame
Er ist mehr als nur ein Running Back, er wird von einigen als offensive Waffe angesehen. Love ist explosiv, schnell, hat gute Hände und bringt die nötige Power mit, um Tackles zu durchbrechen. Sein Head Coach Marcus Freeman sagte neulich sogar, dass er ihn auch als möglichen Wide Receiver sehen könnte.
Er übertreibt es jedoch manchmal, wenn er anstatt sicherer Yards eher versucht, nach außen zu kommen, um einen langen Lauf zu forcieren. Sollte zudem seine Angewohnheit abstellen, beim Catch unnötig zu springen. Und seine Blitz-Erkennung muss er ebenfalls noch verbessern. Dennoch dürfte er gerade in diesem Draft sehr früh einen Abnehmer finden.
2. Arvell Reese - LB/EDGE, Ohio State
Reese besitzt das dynamische Talent, verschiedene Rollen als Off-Ball Linebacker oder Edge Rusher auf hohem Niveau auszufüllen, wobei sein Potenzial als Pass-Rusher sein wertvollstes Gut darstellt. Es ist schwer, vielseitige Verteidiger zu finden, die über explosive Anlagen seines Kalibers verfügen.
Er ist groß, bestens in Form und sehr schnell für seine Position. Er ist sehr beweglich und kann Power generieren wenn nötig. Jedoch ist er für einen Edge-Verteidiger vielleicht noch etwas schmal und seine Pass-Rush-Herangehensweise basiert derzeit noch zu viel auf seiner Athletik und zu wenig auf einem klaren Plan. Zudem ist er anfällig gegen Play Action oder in Coverage, wenn er Off-Ball spielt.
Generell muss ein Team die grundlegende Frage beantworten, ob er die eine oder die andere Rolle bekleiden soll. In jedem Fall bringt er wohl von allen Spielern für die Front Seven das größte Potenzial insgesamt mit, wird sich aber in jedem Fall in jeder dieser Rollen noch weiterentwickeln müssen. Und das könnte etwas Zeit in Anspruch nehmen.
1. Fernando Mendoza - QB, Indiana
Der Heisman-Gewinner ist sicher der beste Quarterback im Draft und aufgrund von Positional Value in dieser Klasse auch die Nummer 1 auf dieser Liste. Er hat aber auch noch viele Fragen zu beantworten. Kann er under Center spielen, kann er das ganze Feld lesen, nachdem ihm in Indiana viel mit RPOs abgenommen wurde? Doch seine Intuition und seine Präzision sprechen für sich, ebenso sein Selbstvertrauen, das er in Indianas bester Saison in der Schulgeschichte in jedem Spiel unter Beweis gestellt hat.
Er ist zudem gut zu Fuß und kann daher auch selbst Plays kreieren, wenn es die Situation erfordert. Jedoch übertreibt er dies noch zuweilen und verlässt saubere Pockets. Zudem hat er zu viele harte Hits von ungeblockten Rushern eingesteckt, die er zuvor übersehen hatte.
Insgesamt werden die Raiders und Klint Kubiak Freude an ihm haben, da er einen guten Charakter zu haben scheint, auf dem Boden geblieben ist und sehr "coachable" ist.












































