Auch der frühere niederländische Formel-1-Pilot Giedo van der Garde rechnet mit einem baldigen Ende der Ära Max Verstappen bei Red Bull.
Der letzte Mosaikstein für den Verstappen-Knall war laut dem 40-jährigen Ex-Rennfahrer der feststehende Abgang von Renningenieur Gianpiero Lambiase zu McLaren.
Wann der Brite den Schritt zum amtierenden Formel-1-Konstrukteursweltmeister genau macht, ist allerdings noch offen.
"Und jetzt die Millionenfrage: Wer wird Red Bull als Erster verlassen, Lambiase oder Verstappen? Ich setze auf Max", schrieb van der Garde in seiner Kolumne für das Magazin "Formule 1".
Er ergänzte: "Es ist ganz einfach: Red Bull hat seine Angelegenheiten nicht geregelt, und Max will einfach nur in einem Auto sitzen, mit dem er Rennen und Titel gewinnen kann. Ich glaube, Max wird nach dieser Saison einen Schritt nach vorne machen."
Für Lambiase, der bei McLaren als Chief Racing Officer direkt an Teamchef Andrea Stella berichten soll, äußerte van der Garde Verständnis: "Er hat es sich von ganzem Herzen verdient. Nicht nur von mir, sondern auch von den Verstappens. Lambiase war Max gegenüber immer sehr loyal, und sie hatten eine fantastische Zeit zusammen, die zu vier Titeln führte."
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Van der Garde riet Red Bull, so lange wie möglich noch auf Lambiases Dienste zu setzen. "Er ist ein wertvoller Gewinn für das Team und für Max. Wenn man bei Red Bull klug ist, wird man diese Partnerschaft so lange wie möglich aufrechterhalten", sagte der ehemalige F1-Pilot.
Der Lambiase-Wechsel hatte die ohnehin schwelenden Spekulationen um Verstappens Formel-1-Zukunft zuletzt zusätzlich befeuert.
"Sky"-Experte Ralf Schumacher äußerte gar die Vermutung, Verstappen könne wie Lambiase bei McLaren anheuern und Oscar Piastri im Gegenzug zu Red Bull wechseln.




