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"Ich verstehe seine Kommentare"

Verstappen? Formel-1-Boss will "nicht in die Falle tappen"

Max Verstappen (l.) fährt bislang eher hinterher, Kimi Antonelli hingegen gewann schon zwei Mal
Max Verstappen (l.) fährt bislang eher hinterher, Kimi Antonelli hingegen gewann schon zwei Mal
Foto: © IMAGO/Grgoire Truchet
16. April 2026, 07:24
sport.de
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Max Verstappen dominiert dieser Tage die Schlagzeilen in der Formel 1 - obwohl er in den ersten Rennen aus sportlicher Sicht nur hinterhergefahren ist. Vielmehr fürchten viele Fans der Königsklasse, dass der unzufriedene Niederländer seine Androhungen in die Tat umsetzt und die Rennserie verlässt. F1-Geschäftsführer Stefano Domenicali hat nun Verständnis für die Kritik des vierfachen Weltmeisters gezeigt. 

"Wir haben seit Beginn schon sehr, sehr oft miteinander gesprochen", sagte Domenicali in einem Interview mit "Autosport": "Ich verstehe seine Kommentare, und er versteht das Gesamtbild. Selbst heute hat es ein Meeting gegeben, in dem er Vorschläge gemacht hat. Ich möchte nicht in die Falle tappen, Antagonismus zu schüren. Denn so bin ich nicht."

Dem Italiener ginge es vielmehr darum, "konstruktiv" nach Verbesserungen zu suchen. Die Formel 1 und der Red-Bull-Pilot, dessen Vertrag 2028 ausläuft, "werden zusammenarbeiten", betonte der F1-CEO: "Er ist der beste Fahrer, er ist mehrfacher Weltmeister, und natürlich muss man auf seine Stimme hören."

Zugleich wisse aber auch Verstappen, "dass seine Stimme Gewicht hat. Und er muss dieses Gewicht respektieren, denn manchmal können manche Leute es falsch auffassen, und das sollten wir nicht zulassen".

Domenicali zur Fahrer-Kritik: "Will, dass sie involviert sind"

Max Verstappen hatte sich gleich zu Beginn der neuen Formel-1-Ära als Chefkritiker positioniert, mit dem Regelwerk und den Hybridmotoren kann er wenig anfangen. Öffentlich hatte er sogar einen möglichen Abschied aus der Formel 1 angedroht. 

Auch von anderen Fahrern hatte es Kritik gegeben. "Es schmerzt die Seele", so Weltmeister Lando Norris zuletzt über die verlorene Vollgas-Lust und den stetigen Zwang zum Batterie-Management mit der neuen Motoren-Generation. Vor dem kommenden Grand Prix in Miami (3. Mai) soll diskutiert werden, ob erneut ins Regelwerk eingegriffen werden kann. 

"Meine Unterhaltung mit ihnen ist definitiv sehr offen", so Domenicali angesprochen auf die Unzufriedenheit einiger Fahrer: "Ich will, dass sie involviert sind." Zuvor hatte der Königsklassen-Geschäftsführer aber auch betont, eine "Überreaktion" vermeiden zu wollen. Und, wie er erneut betonte: Den Fans gefalle die neue Formel 1 bislang gut.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team72
2GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team63
3MonacoCharles LeclercFerrari49
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari41
5GroßbritannienLando NorrisMcLaren25

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