Mick Schumacher kommt in seiner Premierensaison in der IndyCar Series weiter nicht so richtig in die Gänge.
Beim fünften Lauf in Long Beach/Kalifornien musste sich der 27-Jährige mit Platz 17 begnügen, es war nach einem verkorksten Rennwochenende allerdings das bisher beste Ergebnis seiner Saison.
Beim Training am Samstag war Schumacher im Wagen des RLL-Teams in einen Reifenstapel gerutscht. Im anschließenden ersten Qualifying schied der frühere Formel-1-Pilot aus und startete deshalb nur von Rang 21 ins Rennen, machte dort aber immerhin noch einige Plätze gut.
Der Sieg in Long Beach ging an den amtierenden IndyCar-Champion Alex Palou, der nach seinem dritten Saisonsieg nach fünf von 18 Rennen nun auch wieder die Wertung vor Kyle Kirkwood anführt. Die nächste Chance für Schumacher auf eine bessere Platzierung gibt es am 9. Mai beim Grand Prix von Indianapolis.
Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, ist nach seinen Engagements in der Formel 1 sowie zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Letzter Deutscher in der Serie vor ihm war 2005 Timo Glock.

