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Einsatz auf dem Nürburgring

Nach tragischem Todesfall: Verstappen wieder im Auto

Am Sonntagmorgen auf dem Nürburgring im Einsatz: Max Verstappen
Am Sonntagmorgen auf dem Nürburgring im Einsatz: Max Verstappen
Foto: © IMAGO/Speedshot
19. April 2026, 10:13
sport.de
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Einen Tag nach dem tragischen Tod des finnischen Rennfahrers Juha Miettinen ist Formel-1-Star Max Verstappen auf dem Nürburgring ins Auto gestiegen. Eine Top-Platzierung sicherte sich der Niederländer im Qualifying mit seinem Team nicht, den Kampf um die Pole Position überließ er seinem Teamkollegen.

Max Verstappen hat mit seinem Teamkollegen Lucas Auer am Sonntag beim Qualifying auf dem Nürburgring eine Top-Platzierung im GT3 von Mercedes-AMG verpasst.

Im Qualifying-Durchgang am Morgen landete das Duo auf dem 32. Platz. Für die Fahrzeuge der Top-Klassen SP 9 (GT3), SP-X und SP-Pro war das Ergebnis aber nicht relevant, Verstappen und Auer waren bereits im Vorfeld für das anschließende Top-Qualifying qualifiziert gewesen.

Der Formel-1-Star hatte in seinem Stint zwischenzeitlich die Bestzeit gesetzt, die wenig später aber nicht mehr Bestand hatte. Der Sieg ging Christian Krognes im Walkenhorst-Aston-Martin, der den Kurs auf abtrocknender Strecke in 8:18.515 Minuten absolvierte. 

Im wenig später erfolgten Kampf um die Pole Position saß Verstappen nicht im Auto. Stattdessen pilotierte Auer den Mercedes-AMG auf Startreihe fünf, der Sieg in der Zeitenjagd ging an Thierry Vermeulen im Ferrari 296 (8:17.275 Min.). Auf dem Nürburgring folgt um 13:00 Uhr der Start für das Vier-Stunden-Rennen. 

Verstappen will Teamkollege unterstützen

Verstappen sagte nach seinem Einsatz am Sonntagmorgen: "Für mich ist das ein wichtiges Wochenende, auch um Lucas ein bisschen zu unterstützen. Er saß von uns allen bisher am wenigsten im Auto, deshalb ist es wichtig, ihn innerhalb der Gruppe auf Speed zu bringen. Das Auto funktioniert echt super. Gleichzeitig lerne ich selbst noch dazu, was das Setup angeht – wir probieren immer noch Kleinigkeiten aus, um noch mehr Pace zu finden."

Auer hatte im letzten Durchgang auch mit den Bedingungen zu kämpfen, wie er anschließend betonte: "Bei uns lief alles gut. Rund um Hatzenbach war es sehr rutschig. Ich weiß nicht, was da war. Das Auto fühlt sich sehr gut an. Ich bin mir nicht sicher, was ich jetzt von Rennen erwarten kann. Es schaut immer noch ein bisschen danach aus, als ab es regnen könnte."

Tragischer Tod überschattet Qualifier auf dem Nürburgring

Das erste Qualifier-Rennen auf dem Nürburgring hatte am Samstag kurz nach dem Start wegen eines schweren Massencrashs unterbrochen werden müssen. Sieben Autos waren in den Unfall verwickelt, der Wagen von Verstappen gehörte nicht dazu. In der Folge des Unfalls verstarb der 66 Jahre alte Juha Miettinen im Medical Center. 

Der viermalige Weltmeister hatte am Samstagabend bei Instagram sein Beileid bekundet: "Geschockt über das, was heute passiert ist..." Verstappen schrieb: "Motorsport ist etwas, das wir alle lieben. Aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann."

Der Internationale Automobilverband FIA reagierte ebenfalls mit großer Trauer auf die Todesnachricht. "Unsere Gedanken gehören seiner Familie und Freunden und allen, die an dem Event beteiligt waren", schrieb die FIA. Am Sonntag fuhren einige Fahrer mit Trauerflor.

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