Die Formel-1-Saison 2026 ist gerade mal drei Rennen alt und schon gibt es mit Aston Martin einen klaren Verlierer. Ex-Fahrer Martin Brundle sieht nicht, dass sich beim Team aus Silverstone noch entscheidende Besserung einstellt.
Pleiten, Pech und Pannen haben den Formel-1-Saisonstart von Aston Martin geprägt. Das Team von Superhirn Adrian Newey ist nicht konkurrenzfähig, hat einen lahmen Honda-Motor im Heck und zudem ein von Newey designtes Chassis, das allem Anschein nach wenig von seiner Magie hat, die er über viele Jahre bei Red Bull ans Zeichenbrett gebracht hat.
Ex-F1-Fahrer Martin Brundle hat im Podcast "The F1 Show" ein entsprechend vernichtendes Zwischenfazit gezogen. "Es ist ein Albtraum, wie auch immer man darauf schaut. Sie haben weder den Speed noch die Zuverlässigkeit. Und in Zeiten eines rücksichtslosen Formel-1-Kalenders und Budget-Obergrenzen wird es sehr schwer, das Ruder zeitnah rumzureißen. Sie müssen erst herausfinden, was sie zuerst tun müssen."
Brundle sieht "Horror-Show" bei Aston Martin
Brundle ist überzeugt, dass die Lösung nur sein kann, sowohl in der eigenen Fabrik in Silverstone als auch in der Honda-Fabrik in Japan Veränderungen anzustoßen. "Sie müssen bei Honda die richtigen Leute finden, um die richtige Richtung einzuschlagen." Wie kompliziert das ist? So kompliziert, dass es laut Brundle lange dauern wird, bis eine Lösung vorliegt.
"Es wird sich bis 2027 nicht verbessern", malte er ein düsteres Bild für das Team von Adrian Newey, Fernando Alonso und Lance Stroll. Brundles Einschätzung der Gesamtsituation: "Es ist eine Horror-Show und wir müssen diesen Schmerz mit ansehen."
Zwar werde sich das Team im Laufe der kommenden Rennen verbessern, ist der "Sky Sports"-Experte überzeugt. "Aber ihnen fehlen drei, vier Sekunden pro Runde. Das ist eine ganz andere Welt, in der sie im Vergleich zu den Spitzenteams gerade sind."



