In der Bundesliga trennte der FC Bayern und der VfB Stuttgart auch in diesem Jahr wieder eine kleine Fußball-Welt, landete der alte und neue deutsche Meister am Ende doch 27 Zähler vor den Schwaben. Im DFB-Pokalfinale am Samstag (ab 20:00 Uhr) will der VfB den Münchnern aber trotzdem auf Augenhöhe begegnen.
In diesem einen großen Spiel, in diesen maximal 120 Minuten will der VfB Stuttgart eine absolute Top-Leistung abrufen und somit die erfolgreiche Titelverteidigung im DFB-Pokal erreichen. Hieß im vergangenen Jahr der Finalgegner noch Arminia Bielefeld, bekommt es die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß nun mit dem größtmöglichen Namen im deutschen Fußball zu tun.
Für VfB-Kapitän Atakan Karazor ist der FC Bayern weiterhin ein großer Antrieb. Der Fixpunkt im deutschen Fußball, von dessen Leistungen er sich inspirieren und motivieren lasse.
"Ich will nach oben schauen, ganz einfach. Auch ich weiß natürlich, wie weit Bayern auch von uns weg ist. Aber wenn ich auf Mannschaften schaue, die auf unserem Level oder gerade sogar schlechter sind, dann werde ich als Spieler und als Mannschaft doch nicht besser", erklärte Karazor in dem Podcast "kicker meets DAZN", warum er sich in fußballerischer Hinsicht immer wieder Dinge vom übermächtigen Rekordmeister an- und abschaue.
VfB Stuttgart erneut für die Champions League qualifiziert
Der VfB-Spielführer führte dazu weiter aus, dass sich auch sein Coach Sebastian Hoeneß an den besten Mannschaften orientiere, um den VfB Stuttgart in Zukunft selbst noch besser zu machen: "Auch der Trainer möchte immer mehr, schaut nur nach oben. Wie oft wir über Mannschaften wie PSG sprechen und sagen: 'Schaut mal, selbst diese Spieler machen das und das.'"
Nachdem sich die Schwaben am vergangenen Samstag mit einem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt für die Champions League qualifizierten, soll im DFB-Pokalfinale in Berlin nun der nächste große Coup gelingen.































