Schlechte Nachrichten für alle Fans des FC Schalke 04: Eine Rückkehr von Eigengewächs Sead Kolasinac rückt offenbar in weite Ferne.
Ein Transfer-Coup der Königsblauen mit dem 32 Jahre alten Abwehrspieler sei "unwahrscheinlich", schreibt die vereinsnahe "WAZ".
Kolasinac sei zu verletzungsanfällig, kam zuletzt bei seinem aktuellen Arbeitgeber Atalanta Bergamo zudem vor allem als Innenverteidiger in einer Dreierkette zum Einsatz - eine Position, auf der Schalke derzeit keinen Bedarf hat.
Zudem soll der bosnische Nationalspieler demnach für die Königsblauen zu teuer sein.
Bislang, heißt es weiter, habe es keine Verhandlungen zwischen Schalke und Kolasinac über einen möglichen Wechsel gegeben. Von einer nahenden Einigung kann demnach keine Rede sein.
Auch "Sky"-Reporter Dirk große Schlarmann hatte zuletzt kursierenden Gerüchten widersprochen, ein Kolasinac-Transfer auf Schalke stehe bevor.
Mehr dazu:
Der Routinier "ist und bleibt ein Thema" beim S04, schrieb der Insider zwar bei X. Es sei aber nichts fix und es stehe auch keine Einigung in der aufsehenerregenden Personalie bevor.
Genau das hatte nämlich der Transfer-Experte Nicolò Schira behauptet. Ihm zufolge habe Schalke bereits einen Vertrag bis 2028 vorbereitet, um Kolasinac zur kommenden Saison zu verpflichten.
Sein Vertrag in Bergamo läuft aus. Danach wäre der gebürtige Karlsruher ablösefrei zu haben.
FC Schalke 04: Auch Atalanta soll um Kolasinac kämpfen
Kolasinac hatte einst auf Schalke den Durchbruch als Profi geschafft. 2017 wechselte er dann aber in die Premier League zum FC Arsenal.
Nach einem halbjährigen Leih-Intermezzo beim S04 in der Rückrunde der Saison 2020/21 zog es den Linksverteidiger über Olympique Marseille schließlich zu seinem aktuellen Arbeitgeber.
Atalanta soll um einen Verbleib Kolasinacs kämpfen. Offeriert wurde ihm angeblich ein neuer Dreijahresvertrag.
Unklar ist, ob eine baldige Entscheidung im Poker um Kolasinac zu erwarten ist. Womöglich will der Spieler erst die WM-Endrunde mit der bosnischen Nationalmannschaft abwarten, um anschließend seine Zukunft zu klären.

































