Für Fortuna Düsseldorf geht es nach einem dramatischen Abstiegsfinale in die 3. Liga. Kult-Trainer Peter Neururer sieht die Rheinländer vor schweren Zeiten.
Durch das 0:3 bei Greuther Fürth stürzte Fortuna Düsseldorf am 34. Spieltag der 2. Bundesliga vom 15. auf den 17. Platz ab. Nach 17 Jahren geht es für den Traditionsverein wieder in die Drittklassigkeit.
"In diesem Jahr wollte man unbedingt aufsteigen. Und was ist passiert? Eine Mannschaft, die zusammengestellt wurde, um aufzusteigen, hat drei Trainer benötigt, das sagt schon eine ganze Menge aus. Und darüber hinaus eine Mannschaft, die gar nicht wusste, wie es geht, gegen den Abstieg zu kämpfen, weil sie mit allen Dingen zu tun hatte, aber mit Sicherheit damit noch nie", legte Neururer in seiner Kolumne für "wettfreunde.net" den Finger in die Wunde.
Daniel Thioune hatte F95 in die Saison geführt. Markus Anfang stand von Oktober bis April an der Seitenlinie. Alexander Ende folgte, konnte den Abstieg aber nicht mehr abwenden.
"Riesenschlag" für Fortuna Düsseldorf
"Am letzten Spieltag dann eine solche Niederlage einzustecken und dann noch bei einem Mitkonkurrenten, das war dramatisch und hart für Fortuna Düsseldorf", kommentierte Neururer das 0:3 in Fürth.
Der Kult-Coach sieht die Rheinländer vor harten Zeiten. "In der Hoffnung, dass sie bald wiederkommen, es wird ganz, ganz schwer, vollkommen klar, aber verbleibe ich mit den besten Wünschen für die Fortuna aus Düsseldorf", so Neururer.
"Maximale Enttäuschung. Das ist ein Riesenschlag", hatte Trainer Ende am Sonntag bei "Sky" den Absturz in die Drittklassigkeit bewertet.
Greuther Fürth rettet sich hingegen noch in die Relegation und trifft hier auf Rot-Weiss Essen.
"Das wird kein Spaß, denn Rot-Weiss Essen hat auch in der 3. Liga gezeigt, dass sie Qualitäten haben. Eine dynamische Truppe, die fantastisch unterstützt wird, mit unglaublichen Zuschauern. Es wird eine spannende Relegation, in der die Chancen 50/50 sind. So sehe ich es zumindest", blickte Neururer voraus.




























