Seit elf Jahren ist BVB-Talent Kjell Wätjen Teil der Borussen-Familie. Diese Zeit könnte im Sommer ein Ende finden. Dabei ist auch eine Rückkehr nach Bochum, wo der Mittelfeldmann in der abgelaufenen Saison leihweise spielte, durchaus eine Option.
Das erklärte der 20-Jährige nach dem 2:1-Sieg der Bochumer über Karlsruhe am letzten Zweitliga-Spieltag. "Ich kann mir das auf jeden Fall vorstellen. Ich habe gute Erinnerungen an diesen Verein", erklärte Wätjen auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr.
Zunächst gehe es für ihn aber "zurück nach Dortmund". Dort allerdings hat Wätjen wohl keine Zukunft mehr. Das berichteten die "Ruhr Nachrichten" schon vor einigen Wochen.
Demnach wurde ein "klärendes Gespräch" zwischen Wätjen und dem BVB angesetzt. Weil für den 20-Jährigen im Kader der Borussen kein Platz ist und Wätjen sich nicht damit abfindet, an den Wochenenden für die U23 der Schwarz-Gelben aufzulaufen, ist ein Abschied im Sommer offenbar das wahrscheinlichste Szenario.
Dem Vernehmen nach sind diversen Bundesligisten an Wätjen interessiert und auch der VfL Bochum hat eine Verpflichtung noch nicht abgehakt. So oder so wird es ein wichtiger Sommer für Wätjen.
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Zwischen Abitur und BVB-Wunder
Der heute 20-Jährige hatte in der Saison 2023/24 für Schlagzeilen gesorgt, unter anderem weil er überraschend im Champions-League-Kader des BVB stand. Er reiste beispielsweise nach seiner Abitur-Prüfung nach Paris und war mit dabei, als das Team in das Champions-League-Finale einzog.
Im März 2024 erhielt Wätjen zudem seinen ersten Profivertrag bei den Westfalen, der noch bis 2028 gültig ist.
In der aktuellen Saison bestritt der Mittelfeldmann 29 Pflichtspiele für den VfL Bochum, 16 davon in der Startelf. Beim 2:1 über den KSC erzielte Wätjen das 1:0 für sein Team. Es war sein zweiter Saisontreffer, hinzu kommt ein Assist im DFB-Pokal.





























