Borussia Dortmund soll die Fühler nach einem Mittelfeld-Star von Real Madrid ausstrecken. Die Absage der Königlichen an den BVB könnte nur vorläufiger Natur sein.
Wie der spanischen Reporter Ramón Álvarez de Mon berichtet, haben die Schwarz-Gelben Eduardo Camavinga ins Visier genommen.
Demnach habe der BVB zwar bei den Königlichen wegen des 23 Jahre alten Franzosen angefragt, zunächst aber eine Abfuhr erhalten. Stand jetzt will Real den Spieler nicht abgegeben.
In Stein gemeißelt ist dieser Status quo aber wohl nicht. Denn: Die Trainerfrage in Madrid ist weiter offen. Ob der neue Mann an der Seitenlinie - voraussichtlich Rückkehrer José Mourinho - dann mit Camavinga plant, steht in den Sternen.
Zuletzt pendelte der Mittelfeldakteur zwischen Startelf und Ersatzbank. Im Rückspiel des Champions-League-Viertelfinals gegen den FC Bayern flog er mit einer umstrittenen Gelb-Roten Karte vom Platz- und entschuldigte sich anschließend. Für Frankreichs WM-Kader wurde Camavinga nicht berücksichtigt.
Fraglich ist allerdings, wie der BVB einen Transfer stemmen wollen würde. Real zahlte 2021 immerhin bereits 31 Millionen Euro für Camavinga an seinen Ausbildungsverein Stade Rennes. Aktuell wird sein Marktwert auf 50 Millionen Euro taxiert.
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Top-Talent weit oben auf BVB-Einkaufsliste
Deutlich günstiger wäre aus BVB-Sicht Top-Talent Kennet Eichhorn von Hertha BSC, der auf der Einkaufsliste des neuen Sportdirektors Ole Book ganz oben steht.
Im Mittelfeld könne der BVB noch "ein bisschen Kreativität gebrauchen", sagte Book zuletzt bei "Sky". "Wir bemühen uns, bis zum Vorbereitungsstart noch einen Neuzugang zu präsentieren."
Mit Eichhorn sollen Gespräche laufen. Der 16-Jährige steht allerdings auch bei mehreren Bundesliga-Konkurrenten hoch im Kurs. Zudem soll sich Manchester City intensiv um ihn bemühen und angeblich mit einer einjährigen Leihe zu Bayer Leverkusen liebäugeln.
































