Sorgen um Manuel Neuer: Dem FC Bayern droht angeblich ein Ausfall des 40 Jahre alten Torhüters im DFB-Pokalfinale am Samstag (20:00 Uhr) gegen den VfB Stuttgart.
Laut "Bild" werde es für Neuer nach seiner neuerlichen Wadenverletzung eng für den letzten großen Saisonhöhepunkt des deutschen Rekordmeisters.
Man wolle beim Weltmeister von 2014 in den kommenden Tagen kein Risiko eingehen, heißt es - auch, weil Neuer angeblich von Bundestrainer Julian Nagelsmann doch für die WM in Kanada, den USA und Mexiko nominiert werden soll.
Wichtig, heißt es weiter, wäre eine positive Tendenz bei Neuers Gesundheitszustand in Richtung Wochenmitte. Seinen WM-Kader wird Nagelsmann am Donnerstag bekanntgeben.
Neuer hatte sich im letzten Bundesligaspiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln am Samstag verletzt und musste in der 60. Minute ausgewechselt werden.
In der anschließenden Vereinsmitteilung der Münchner war von muskulären Problemen in der Wade die Rede. Neuer müsse "vorerst kürzertreten". Eine Prognose mit Blick auf das Pokalfinale enthielt das Statement nicht.
FC Bayern hat noch "Hoffnung" bei Manuel Neuer
Auch rund um die Meisterfeier des FC Bayern auf dem Marienplatz blieben die Aussagen vage. "Die kleine Verletzung ist jetzt schade, weil nächste Woche das Pokalfinale ist. Wir haben noch Hoffnung. Das ist das, was für uns zählt. Und Manu ist 40 Jahre, also den wird das nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Wir hoffen, dass er am Samstag vielleicht im Tor stehen kann", sagte Sportvorstand Max Eberl.
"Ich hatte dort schon ein bisschen Probleme mit dem Wadenmuskel. Ich wollte einfach keine weiteren Risiken eingehen. Deshalb bin ich rausgegangen", erklärte Neuer im "BR" seine Auswechslung.
"Sky" hatte am Samstag zuerst berichtet, dass sich Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler sowie Neuer auf ein Comeback für die WM-Endrunde in Kanada, den USA und Mexiko geeinigt hätten - und zwar als klare Nummer eins vor dem bisherigen Stammkeeper Oliver Baumann.
Nagelsmann dementierte die Meldung im "Aktuellen Sportstudio" des "ZDF" nicht, bestätigte sie aber auch nicht.































