Das Aus von Albert Riera ist inzwischen offiziell, Eintracht Frankfurt braucht (mal wieder) einen neuen Cheftrainer. Neben drei bereits zuletzt gehandelten Namen gibt es nun Gerüchte um einen weiteren Kandidaten.
Dabei soll es sich laut "Bild" um Alexander Blessin handeln, der soeben mit dem FC St. Pauli aus der Bundesliga abgestiegen ist. Der Vertrag des 52-Jährigen in Hamburg ist zwar auch für die 2. Liga gültig. Angesichts des verpassten Klassenerhalts des Kiez-Klubs ist seine Zukunft aber offen.
In den nächsten Tagen werde man sich auf St. Pauli "zusammensetzen, wenn man alles ein bisschen hat sacken lassen, um dann Lösungen zu finden, wie es weitergeht", kündigte Blessin nach der bitteren 1:3-Pleite im Keller-"Endspiel" gegen den VfL Wolfsburg an. Die Abstiegssaison habe "extrem Energie gekostet und tut extrem weh", so der Übungsleiter.
Bei Eintracht Frankfurt soll Blessin einer von vier Top-Kandidaten auf den Trainerposten sein. Einer der drei anderen ist offenbar Mike Tullberg, der bei Borussia Dortmund mehrere Jahre lang im Nachwuchsbereich tätig war, 2025 nach der Trennung vom damaligen Cheftrainer Nuri Sahin aber auch einige Wochen lang die Profis interimsweise betreute.
Der 40-Jährige arbeitet derzeit in seiner dänischen Heimat beim FC Midtjylland, den er zuletzt zum Pokalsieg im Finale gegen den FC Kopenhagen führte.
Auch Matthias Jaissle (Al Ahli) oder der frühere SGE-Coach Adi Hütter (zuletzt AS Monaco) könnten Riera beerben.
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Eintracht Frankfurt will "anderen Weg einschlagen"
Die Trennung von dem 44-jährigen Spanier hatte die Eintracht am Sonntagabend verkündet.
Man habe sich mit Riera sowie dessen Assistenten Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti "einvernehmlich mit sofortiger Wirkung" auf das Ende der Zusammenarbeit verständigt, hieß es in der Mitteilung.
"Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Albert Riera hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und sich mit großem Fleiß und hohem Engagement in den Dienst von Eintracht Frankfurt gestellt", sagte Sportvorstand Markus Krösche.
Er ergänzte: "Albert und sein Team haben uns durch ihre akribische Arbeit zudem wertvolle Impulse gegeben, wofür wir uns ausdrücklich bedanken möchten. Gleichzeitig sind wir nach einer offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung zu dem Schluss gekommen, dass wir zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen möchten."





























