Auch BVB-Ikone Roman Weidenfeller meint, dass Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern kritisch beäugt wird.
"Man ist nicht vollends zufrieden. Was genau die Gründe sind, weiß ich nicht – da stecke ich nicht drin. Ich weiß nicht, wann Max Eberl morgens zur Arbeit kommt, wie oft er die Woche im Büro ist, wie nah er an der Mannschaft dran ist oder wie viel Zeit er sich in den einzelnen Phasen wirklich nimmt. Das kann ich nicht beurteilen", sagte der Weltmeister von 2014 in der Sendung "Triple – der Hagedorn-Fussballtalk" bei "Sky". Aber: "Man hört immer ein gewisses Rauschen im Umfeld."
Beim FC Bayern werde "immer alles überprüft und hinterfragt", betonte Weidenfeller. "Dazu kommen viele Meinungen von außen, viele, die mitsprechen. Ob das immer alles gut ist, weiß ich auch nicht. Das gibt es aber bei mehreren Vereinen. So ist der Fußball."
Eberl steht beim FC Bayern laut Medienberichten nach wie vor unter Beobachtung. Unter anderem wird dem 52-Jährigen vonseiten der Chefetage angeblich zur Last gelegt, er habe bei den Vertragsverlängerungen in den zurückliegenden Monaten zu viel Geld ausgegeben.
FC Bayern: Eberl-Verlängerung? Das sagt Uli Hoeneß
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte zuletzt ausweichend auf die Frage geantwortet, ob eine Verlängerung mit Eberl über sein Vertragsende 2027 hinaus nur Formsache sei.
"Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass Vorstandsverträge nicht über ein Jahr vor Auslaufen verlängert werden können", stellte er im "DAZN"-Interview klar.
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Über Eberls Zukunft habe man kürzlich zum ersten Mal in einer Vorstandssitzung gesprochen, er wolle "den Gesprächen, die ab Juli geführt werden können, aber nicht vorgreifen", so der 74-Jährige.
Eberl selbst zeigte sich offen für eine längere Zusammenarbeit mit dem FC Bayern. "Jetzt haben wir, glaube ich, sehr, sehr gute Dinge auf den Weg gebracht. Ich fühle mich sehr, sehr wohl", sagte er vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain (1:1).
Er ergänzte mit Blick auf die Münchner Entscheider: "Man soll meinen Job bewerten. Und wenn sie meinen Job gut finden, dann bin ich auch bereit, länger bei Bayern zu bleiben."
































