Die Aufstiegseuphorie beim FC Schalke 04 ist auch knapp eine Woche nach dem Meisterstück gegen Fortuna Düsseldorf noch deutlich spürbar. Nach der wilden Party-Nacht und dem anschließenden Ibiza-Trip herrscht bei den Königsblauen beste Stimmung. Mittendrin macht Torwart Kevin Müller eine klare Ansage zu seiner Zukunft.
Der 35-Jährige war im Winter auf Leihbasis vom 1. FC Heidenheim nach Gelsenkirchen gekommen und könnte in den letzten Saisonspielen gegen Nürnberg (Samstag ab 20:00 Uhr bei NITRO) und Braunschweig sogar noch zwischen den Pfosten stehen. Stammkeeper Loris Karius fehlte zuletzt aus persönlichen Gründen im Training. Hintergrund: Seine Frau Diletta Leotta steht kurz vor der Geburt des gemeinsamen Kindes.
Die Feierlichkeiten ließ sich Karius dennoch nicht entgehen – inklusive DJ-Auftritt auf Ibiza. Müller lobte seinen Torwartkollegen am Donnerstag nach dem Mannschaftstraining gegenüber einer Medienrunde schmunzelnd: "Die Tour war sehr gut. Die Mannschaft war geschlossen, wie auch während der Saison. Loris hat brutal performt, nicht nur während der Saison, sondern auch da. Das stand ihm schon sehr gut."
Doch hinter den lockeren Sprüchen steckt eine ernsthafte Personalfrage. Der FC Schalke arbeitet bereits am Kader für die Bundesliga, und die Torwartkonstellation ist noch offen. Während Karius langfristig gebunden werden soll, sucht der Klub weiterhin nach einer Lösung für die Rolle der Nummer zwei.
Müller kann sich Schalke-Verbleib "sehr gut vorstellen"
Und genau dort bringt sich Müller selbstbewusst ins Spiel: "Es ist kein Geheimnis, dass ich mir sehr, sehr gut vorstellen könnte zu bleiben. Ich freue mich, wie ich aufgenommen worden bin, das war sehr herzlich von Tag eins. Die ersten Signale sind klar gesendet, jetzt muss man schauen, wie es weitergeht."
Allerdings gibt es noch Hürden. Müller steht in Heidenheim weiterhin bis 2027 unter Vertrag. Gespräche über seine Zukunft gab es bislang noch nicht, auch aus Respekt vor dem Abstiegskampf seines Stammvereins. "Heidenheim ist gerade in der Crunchtime", erklärte Müller dazu.
Für die Königsblauen stand Müller in der laufenden Rückrunde bislang dreimal zwischen den Pfosten in der 2. Bundesliga.































