Zwei Bundesliga-Spieltage sind es noch, dann endet bei Borussia Dortmund die Ära Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler ist aktuell der dienstälteste BVB-Profi, hat in sieben Spielzeiten große Fußstapfen bei den Schwarz-Gelben hinterlassen. Kurz vor seinen letzten Spielen gegen Eintracht Frankfurt (8. Mai) und Werder Bremen (16. Mai) hat sich der 30-Jährige an seine allerbesten Mitspieler erinnert.
Im vereinseigenen BVB-Podcast nominierte Julian Brandt jetzt seine persönliche Top-Elf. Elf aktuelle oder ehemalige Teamkollegen, die ihn bei Borussia Dortmund nachhaltig beeindruckten.
Ins Tor stellte der 381-fache Bundesliga-Spieler die aktuelle Nummer eins beim BVB, Gregor Kobel. Wenig überraschend, spielen die beiden doch schon seit fünf Jahren gemeinsam für die Westfalen.
Für die Viererkette nominierte Julian Brandt neben dem heutigen Star-Verteidiger Nico Schlotterbeck noch die Ex-BVB-Stars Raphael Guerreiro, Mats Hummels und Lukasz Piszczek.
Davor stellte der Kreativspieler unter anderem Jude Bellingham ins Mittelfeld seiner Top-Elf auf. "Jude hatte das Talent, einfach super schnell zu lernen. Er ist super schnell gereift und super schnell erwachsen geworden", erinnert sich Brandt noch gut an die drei gemeinsamen Jahre (2020 bis 2023) mit dem heutigen Weltstar von Real Madrid zurück.
Weitere Brandt-Zukunft noch ungewiss
Außerdem beorderte Brandt noch BVB-Kapitän Emre Can und seinen Vorgänger Marco Reus in sein Allstar-Mittelfeld. "Emre ist mein Kapitän! Alles, was ich hier erlebt habe, hat er auch erlebt. Vor ihm habe ich sehr, sehr großen Respekt. Menschlich 1A und für mich auch ein Wahnsinnskapitän. Jemand der Verantwortung übernimmt, sich reinwirft und aufopfert. Die Wertschätzung, die er verdient hat, die kriegt er von mir", fand er vor allem für den derzeit verletzten Can einige Lobende Worte.
Als Offensiv-Trio bot der 48-fache Nationalspieler dann Jadon Sancho, Karim Adeyemi sowie Erling Haaland auf. Über den heutigen Top-Torjäger von Manchester City meinte Brandt voller positiver Erinnerungen: "Ich habe mit Erling in der Corona-Zeit sehr viel Zeit verbringen dürfen, weil wir da ja nur Zweiertrainings hatten. Also habe ich sehr viel Training mit ihm machen müssen. Dann lernt man jemanden noch einmal ganz anders kennen. Das war tatsächlich sehr interessant, unabhängig davon was er als Fußballer darstellt."
Grundsätzlich blickte Julian Brandt auf eine "Wahnsinnszeit" bei Borussia Dortmund zurück, wie er sie selbst bezeichnete. Neben großen Erfolgserlebnissen wie dem DFB-Pokalsieg 2021 gehörten auch dramatische Niederlagen wie die Fast-Meisterschaft 2023 sowie das verlorene Champions-League-Endspiel 2024 dazu.
Wie es für den Mittelfeldmann nach seinem letzten Spiel für den BVB sportlich weitergehen wird, steht noch nicht fest.































