Die Philadelphia Eagles haben kürzlich für einen neuen Wide Receiver in der NFL getradet. Doch hat das eine Auswirkung auf einen möglichen Trade von A.J. Brown? General Manager Howie Roseman hat dazu eine deutliche Antwort.
Die Eagles haben in dieser Offseason bereits Hollywood Brown und Elijah Moore verpflichtet und in der vergangenen Woche dann auch noch Dontayvion Wicks via Trade von den Green Bay Packers losgeeist. Daher erscheint es naheliegend, dass dies Vorbereitungen auf einen möglichen Abgang von Brown sein könnten, zumal sich dieses Gerücht hartnäckig hält.
Auf seiner Pressekonferenz vor dem Draft wurde Roseman darauf einmal mehr angesprochen. Und er blieb im Grunde seiner bisherigen Haltung treu: "Wie hoch schätzen Sie wohl die Wahrscheinlichkeit ein, dass ich diese Frage anders beantworte, als ich es bisher überall getan habe? Mal ehrlich, glauben Sie, die liegt bei 50 Prozent? Oder denken Sie, sie liegt bei 75 Prozent? A.J. Brown ist ein Eagle."
Ähnlich hatte sich der Erfolgs-GM auch schon beim League Meeting in Arizona ein paar Wochen zuvor geäußert.
Kommt noch ein Receiver im Draft?
Die Eagles hatten für Wicks einen Fünftrundenpick 2026 und einen Sechstrundenpick 2027 nach Green Bay geschickt und Wicks' Vertrag anschließend um ein Jahr und zwölf Millionen Dollar verlängert. Laut Roseman hatte man ihn schon länger im Blick. "Man sieht seine Fähigkeiten. Er ist ein physischer, explosiver Spieler am Scheitelpunkt seiner Routen", sagte Roseman. "Er kann sowohl innen als auch außen spielen." Und der neue Offensive Coordinator Sean Mannion kennt ihn bereits aus zwei gemeinsamen Jahren bei den Packers, wo Mannion im Vorjahr noch als Quarterbacks Coach tätig war.
Mit Brown, DeVonta Smith, Wicks, Hollywood Brown, Moore und einigen weiteren Rollenspielern ist das Receiving Corps der Eagles zum jetzigen Stand schon gut gefüllt. Roseman betonte jedoch, dass dies nicht ausschließt, dass man auch im Draft noch einen Wide Receiver ziehen könnte.
"Der größte Fehler, den wir machen können, ist anzunehmen, wir wüssten bereits, wie das Team in einem oder zwei Jahren aussehen wird, und dann einen Spieler zu verpassen, nur weil wir einen vermeintlichen Bedarf haben - und diesen Bedarf am Ende doch nicht decken, weil der Spieler einfach nicht gut genug ist", sagte er. "Ich denke, das ist eine wohl etwas ausschweifende Art zu sagen, dass nichts von dem, was wir bis zu diesem Zeitpunkt getan haben, die Bewertungen beeinflussen wird, die wir am Draft-Tag vornehmen."



































