Die Houston Texans haben die Fifth-Year Options ihrer zwei Erstrundenpicks des NFL Draft 2023 gezogen und sie damit mindestens bis Ende der Saison 2027 an sich gebunden. Langfristige Vertragsverlängerungen könnten noch folgen.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, haben die Texans die Optionen von Quarterback C.J. Stroud und Edge Rusher Will Anderson Jr. gezogen, deren Verträge damit für die kommenden zwei Jahre voll garantiert sind. Stroud wird damit 2027 25,9 Millionen Dollar verdienen, Anderson streicht 21,5 Millionen Dollar ein.
Bei beiden galt dieser Schritt als reine Formalie und ist nur ein weiterer Schritt in Richtung langfristiger Verlängerungen. Während dies bei Anderson nach seiner ersten All-Pro-Saison zeitnah erwartet wird, könnten sich die Texans bei Stroud jedoch noch ein wenig Zeit lassen, da seine Formkurve nach starker Rookie-Saison nicht unbedingt nach oben zeigt.
Stroud war der zweite Pick insgesamt im Draft 2023 und Anderson folgte nach einem Trade direkt im Anschluss als dritter Pick. Und beide schlossen die folgende Saison jeweils als Offensive beziehungsweise Defensive Rookie of the Year ab. Doch während sich Anderson stetig verbesserte, hatte Stroud immer wieder mit Formschwankungen zu kämpfen.
Stroud: Sieben Turnovers in den Playoffs
Besonders in Erinnerung blieb seine schwache Vorstellung im Divisional Game in New England (16:28) im vergangenen Januar, als er vier Interceptions warf und generell überfordert wirkte. Und auch in der Woche davor war er trotz eines klaren Sieges in Pittsburgh (30:6) das schwächste Glied mit einer Interception und zwei verlorenen Fumbles. Anderson wiederum beendete die vergangene Saison mit 12 Sacks und hat nun 30 in nur drei Jahren gesammelt.
Als Team hatten die beiden jedoch großen Einfluss auf die jüngere Entwicklung der Texans. Seit 2023 kamen sie auf eine Bilanz von 32-19 insgesamt und erreichten dreimal in Serie die Playoffs. Vor ihrer Ankunft hatte das Team dreimal nacheinander die Playoffs verpasst.



































