Suche Heute Live
Bundesliga
Artikel teilen

Bundesliga
Fußball
(M)

Schalke putzt Stuttgart dank Blitz-Doppelpack

Hatten Grund zum Jubeln: Die Profis des FC Schalke 04
Hatten Grund zum Jubeln: Die Profis des FC Schalke 04
Foto: © getty, Maja Hitij
10. September 2017, 19:50

Nach der Flucht seines Weltmeisters Benedikt Höwedes hat Schalke 04 die Gemüter mit dem zweiten Saisonsieg und dem Sprung auf Platz fünf beruhigt. Im ersten Spiel nach dem Weggang des abgesetzten Kapitäns zu Juventus Turin bezwangen die Königsblauen nach schwacher erster Halbzeit den Aufsteiger VfB Stuttgart mit 3:1 (1:1) und ließen Kritik und Pfiffe vorerst verstummen.

Nabil Bentaleb mit einem Foulelfmeter (4.) sowie Naldo (47.) und der eingewechselte Guido Burgstaller (48.) mit einem Doppelpack innerhalb von 83 Sekunden sicherten dem neuen Trainer Domenico Tedesco einen besonders wichtigen Dreier. Denn die Ausbootung des Schalker Urgesteins hatten die Fans dem 31-Jährigen übelgenommen. Vor dem Anpfiff hatten sie Höwedes mit Sprechchören gefeiert und auf zahlreichen Transparenten deutliche Kritik geäußert: "Identitätsverlust stoppen, Knappenschmiede stärken, die Wurzeln achten und nicht vernichten!"

Auf VfB-Seite feierte Andreas Beck sein Comeback. "Es war schön, wieder für den alten und neuen Klub aufzulaufen. Trotzdem ging es um Punkte und die konnten wir nicht liefern. In der ersten Halbzeit haben uns noch gut vom Gegentor erholt, in der zweiten hat es dann nicht mehr geklappt", sagte der Rückkehrer bei "Sky".

"Ich glaube es war ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Wir haben die ersten 20 Minuten gut gespielt, haben dann den Faden verloren. Stuttgart hat verdient ausgeglichen", erklärte S04-Manager Christian Heidel: "Aber in der zweiten Halbzeit hatten wir das Glück des Doppelschlags und haben danach auch noch gute Chancen gehabt."

Naldo beschenkt sich selbst

Zur Halbzeit, nachdem die Gelsenkirchener ihre frühe Führung mit viel Passivität und dem hochverdienten Ausgleich durch Chadrac Akolo (40.) aus der Hand gegeben hatten, pfiffen die königsblauen Anhänger - und wunderten sich, warum Höwedes nicht mehr gut genug für diese Mannschaft sein sollte. Doch nur drei Minuten nach Wiederbeginn war der Ärger vergessen: Erst machte sich Naldo mit einem Kopfballtreffer selbst ein Geschenk zum 35. Geburtstag, dann lupfte Burgstaller den Ball nach Doppelpass mit Amine Harit über Torhüter Ron-Robert Zieler.

Die Schalker Fans hatten nicht nur den Abgang ihres Weltmeisters Höwedes beklagt. "70 Millionen ausgegeben, 70 Prozent der Identität verloren", hieß es auf einem Spruchband an die Adresse von Manager Christian Heidel. Im Kader stehen nur noch fünf Eigengewächse aus der "Knappenschmiede" - vor drei Jahren hatten noch acht gemeinsam auf dem Feld gestanden. Diesmal waren es nur drei: Vor Torwart Ralf Fährmann besetzte Thilo Kehrer die rechte Außenbahn, in der Offensive durfte U21-Europameister Max Meyer, der seinen Abschied im nächsten Sommer angekündigt hat, erstmals von Beginn an die Fäden ziehen.

Doppelpack macht alles klar

Beim VfB fehlte der verletzte Ex-Nationalspieler Holger Badstuber - und schon in der Anfangsphase war die Abwehr unsortiert: Orel Mangala traf nach nur 90 Sekunden im Strafraum Harit am Fuß, Schiedsrichter Frank Willenborg befragte den Videoassistenten, der auf Elfmeter entschied. Bentaleb verwandelte mit einer gehörigen Portion Glück, weil Zieler noch die Hände am Ball hatte.

Nach der Führung zogen sich die Gastgeber unverständlicherweise weit zurück und überließen dem Aufsteiger die Initiative. Phasenweise spielte sich das Geschehen komplett in der Schalker Hälfte ab, die Zuschauer begannen zu murren. Ein Kopfball von Benjamin Pavard (20.) und ein Drehschuss von Simon Terodde (38.) verfehlten noch das Tor. Doch noch vor der Pause gelang Akolo nach Flanke des starken Josip Brekalo der verdiente Ausgleich für die Schwaben.

Für Meyer und Bentaleb war nach der Pause Schluss, Tedesco schickte Daniel Caligiuri und Burgstaller aufs Feld - mit Erfolg. Nach einem Freistoß von Bastian Oczipka traf erst Naldo, wenig später der österreichische Torjäger Burgstaller, der wegen einer Prellung zunächst auf der Bank gesessen hatte.

Danach versuchten die Stuttgarter alles, um noch einmal heran zu kommen. Da die Schalker nun sicher in der Deckung standen, kam der VfB aber kaum noch zu Chancen. Naldo musste einmal gegen Anastasios Donis (80.) auf der Linie retten. Das war es auch schon von den Schwaben. Aber auch die Gastgeber verwalteten mehr das Ergebnis. Nur ein Freistoß von Naldo (79.) sorgte noch einmal für etwas Aufregung.

34. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
0
15:30
Sa, 16.05.
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
0
15:30
Sa, 16.05.
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
0
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
0
15:30
Sa, 16.05.
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
0
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
0
15:30
Sa, 16.05.
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
0
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
0
15:30
Sa, 16.05.
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
0
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
0
15:30
Sa, 16.05.
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
0
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
0
15:30
Sa, 16.05.
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
0
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
0
15:30
Sa, 16.05.
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
0
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
0
15:30
Sa, 16.05.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern332751117:358286
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB33217568:343470
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig33205865:432265
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart33187869:472261
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim33187865:481761
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen33177967:462158
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg331281347:56-944
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt3311101259:63-443
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg331271445:57-1243
101. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05339101442:53-1137
11Hamburger SVHamburger SVHamburger SV339101439:53-1437
121. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin33991540:58-1836
13Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach338111438:53-1535
141. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln337111548:58-1032
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder33881737:58-2132
16VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg33681942:68-2626
171. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim33681941:70-2926
18FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli33681928:57-2926
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • M = Meister der Vorsaison
  • N = Aufsteiger
  • P = Pokalsieger der Vorsaison
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane1033
2VfB StuttgartDeniz Undav019
3Borussia DortmundSerhou Guirassy116
Bayer LeverkusenPatrik Schick416
5FC Bayern MünchenLuis Díaz015
    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.