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Leckie erlebt "beste Zeit meines Lebens"

Mathew Leckie schoss die Hertha gegen Stuttgart zum Sieg
Mathew Leckie schoss die Hertha gegen Stuttgart zum Sieg
Foto: © Bernd König
19. August 2017, 19:53

Für Mathew Leckie könnte das Leben derzeit nicht besser sein. Privat erfüllt ihn seine neugeborene Tochter mit Glück, sportlich feierte der Australier bei Hertha BSC einen Traumstart.

Party oder Baby? Matchwinner Mathew Leckie musste nicht lange überlegen, um die Frage nach seinem Plan für die Nacht zu beantworten. Trotz seines Bundesliga-Traumdebüts für Hertha BSC bevorzugte der frisch gebackene Papa Windeln wechseln statt Whisky trinken. "Es geht direkt zum Baby", sagte der Australier nach seinem Doppelpack beim 2:0 (0:0)-Auftaktsieg der Berliner gegen Aufsteiger VfB Stuttgart.

Leckie fuhr mit einem breiten Grinsen nach Hause zu seiner Frau und seinem eine Woche alten Töchterchen Olivia Valentina. Scheinbar beflügelt von den Vaterfreuden und dem Wechsel nach Berlin vollbrachte der drei Millionen Euro teure Neuzugang im ersten Ligaspiel für seinen neuen Klub etwas, was ihm in der gesamten vergangenen Saison beim FC Ingolstadt nicht gelungen war: Er erzielte ein Tor. Ja sogar gleich zwei. Beim Pokalsieg fünf Tage zuvor bei Hansa Rostock (2:0) hatte Leckie schon als zweifacher Vorbereiter geglänzt und danach gesagt: "Ich erlebe die beste Zeit meines Lebens."

Leckie als Dosenöffner

Gegen Stuttgart wurde es sogar noch besser. "Fußball ist verrückt, ein lustiges Spiel", sagte der zuvor 2178 Minuten torlose Außenspieler: "Ich denke, der Neustart in Berlin war genau das, was ich gebraucht habe." Und Leckie ist genau das, was Hertha gebraucht hat: Ein pfeilschneller Flügelspieler, mit dem die Alte Dame endlich ein halbwegs gefährliches Konterspiel aufziehen kann.

Gegen ballsichere und meist gut verteidigende Stuttgarter war genau das der "Dosenöffner" vor 44.751 Zuschauern im Olympiastadion. Nach einem Einwurf und einer Kopfballverlängerung von Stürmer Vedad Ibišević zog der sprintstarke Leckie auf und davon, dann setzte er sich in einer Eins-gegen-eins-Situation durch und schoss den Ball überlegt ins lange Eck (46.). Bei seinem zweiten Treffer (62.) fiel Leckie der Ball nach einer Ecke vor die Füße - dieses Glück hatte er in Ingolstadt nicht mehr gehabt.

Aogo: Erstes Gegentor "fatal"

"Ich war am Ende frustriert, denn ich weiß, dass ich die Möglichkeiten habe, zu treffen", sagte der 26-Jährige rückblickend. Er wolle "nichts Schlechtes über Ingolstadt sagen", aber der aktivere Spielstil der Hertha sei auch ein Grund, warum der Knoten jetzt geplatzt sei: "Wir wollen lieber den Ball haben, das macht es für die Angreifer einfacher."

Trainer Pál Dárdai lobte Leckies "wunderbare" und schnelle Eingewöhnung, doch ansonsten war der Ungar sparsam mit Lob für den Auftaktsieg. Dárdai zählte seine Führungsspieler sogar an, weil sie seiner Meinung nach das Spiel nach der 2:0-Führung zu wenig beruhigt hätten. "Fällt das 1:2 - dann Halleluja! Das ist Bundesliga, da kann alles passieren", sagte Dárdai.

Allerdings war die junge Stuttgarter Mannschaft scheinbar zu grün, um die Fehler des Europa-League-Startes auszunutzen. Dennis Aogo, der genau wie der ebenfalls bundesligaerfahrene Holger Badstuber erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, kritisierte das erste Gegentor nur 30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff: "Das war natürlich fatal."

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