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"Jeder hat seinen ganz eigenen Ansatz ..."

Neue Details zu Trainerwechsel bei Biathlon-Topnation

Für das Schießtraining der französischen Biathlon-Nationalmannschaft verantwortlich: Patrick Favre
Für das Schießtraining der französischen Biathlon-Nationalmannschaft verantwortlich: Patrick Favre
Foto: © IMAGO/Pierre Teyssot
21. Mai 2026, 22:28
sport.de
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Nach dem Rücktritt von Jean-Paul Giachino ist der Italiener Patrick Favre künftig alleinverantwortlich für das Schießtraining der französischen Biathlon-Nationalmannschaft der Frauen. Als Teil eines Zweiergespanns mit Cyril Burdet zögerte der erfahrene Coach nicht, einen neuen olympischen Zyklus in Angriff zu nehmen.

Lou Jeanmonnot, Oceane Michelon, Justine Braisaz-Bouchet, Julia Simon, Camille Bened und Jeanne Richard - die Liste der Biathletinnen, mit denen Schießtrainer Patrick Favre zusammenarbeiten darf, liest sich wie ein Who's who des Sports.

Dass Favre den Weltklasse-Skijägerinnen noch etwas beibringen kann, davon ist Cyril Burdet überzeugt. "Es wird keine völlig neue Erfahrung sein, denn wir arbeiten bereits seit drei Jahren mit Patrick zusammen", betonte der Cheftrainer der französischen Frauen gegenüber dem "Nordic Magazine".

Man teile "viele Ansichten hinsichtlich einer modernen Biathlon-Vorbereitung sowie den gemeinsamen Wunsch, den Biathlonsport als Ganzes zu betrachten".

Biathlon-Schießtrainer haben "ganz eigene" Ansätze

Derzeit ist das Duo damit beschäftigt, das erste Trainingslager der Vorbereitungsphase vom 20. bis 26. Juni in Premanon im Detail zu planen.

"Ganz grob gesagt kann ich schon jetzt verraten, dass wir uns konkreten Themen widmen werden - wie etwa der Vorbereitung auf das Schießen bei Wind im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Otepää", kündigte Burdet an, schränkte aber ein: "Das ist nur eine Idee von vielen."

Favres Vorgänger Giachino hatte sich unlängst in den Ruhestand verabschiedet. "Jeder hat seinen ganz eigenen Ansatz", sagte Burdet über die Unterschiede der beiden renommierten Schießtrainer.

Giachino sei "besonders stark darin gewesen, das Schießen aus psychologischer Sicht anzugehen" und habe "die außerordentliche Gabe besessen, mit den Athletinnen zu kommunizieren und seine Botschaften wirkungsvoll zu vermitteln".

Favre hingegen sei "der technischen Seite deutlich näher" und habe "mehr praxisorientierte Ideen", hob Burdet abschließend hervor.

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