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"Dankbar, dass ich nicht gelähmt war"

Biathlon-Star nach Unfall im Krankenhaus

Der norwegische Biathlet hatte in seinem Urlaub einen Unfall
Der norwegische Biathlet hatte in seinem Urlaub einen Unfall
Foto: © IMAGO/Heiko Junge
21. Mai 2026, 09:30
sport.de
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Riesenglück im Unglück für den norwegischen Biathleten Martin Uldal. Während der 24-Jährige mit seiner Freundin im Urlaub wandern war, kam es plötzlich zu einer Verkettung unglücklicher Umstände, die für ihn im Krankenhaus endete.

Norwegens Biathlon-Hoffnung Martin Uldal hat in seinem Urlaub einen schweren Unfall erlitten. Wie er dem Sender "NRK" schilderte, ereignete sich dieser bei einem Wanderausflug mit seiner Freundin Gro Randby, die ebenfalls Skijägerin im norwegischen Team ist.

"Wir waren auf einem Wanderweg unterwegs, als auf einmal verdammter Schnee vom Berg gekommen ist", erinnerte sich der 24-Jährige. Er habe die Situation im ersten Moment gar nicht richtig wahrnehmen können, sei gestürzt und habe sich den Kopf angeschlagen. 

Biathlon-Star "dankbar, dass ich nicht gelähmt war"

Uldal erlitt in Folge seines Sturzes noch vor Ort einen kurzzeitigen Gedächtnisverlust, wie Randby erklärte, die ihrerseits direkt den Notruf wählte. "Gro hat gesagt, dass wir zu einer Wanderhütte geführt wurden. Das Rote Kreuz kam und wir sind dann mit einem Schlitten zum Krankenwagen gefahren. Ich bin sehr dankbar, dass wir Hilfe bekommen haben", erklärte Uldal. 

Mit der Ankunft im Krankenhaus war das Schlimmste für den Skijäger aber immer noch nicht überstanden. "Als ich im Krankenhaus mein Gedächtnis zurückerlangt habe, musste ich ein wenig mit meinen Zehen wackeln. Ich war unglaublich dankbar, dass ich nicht gelähmt war. Das sagt einiges darüber aus, wie wenig Kontrolle ich in diesem Moment hatte", sagte der Norweger, der bis heute nicht mehr weiß, was in den folgenschweren Momenten passierte: "Es gibt einige Stunden, die ziemlich leer sind."

"Es war eine sehr surreale Erfahrung"

Auch für Randby waren die bangen Stunden keine leichten. "Es war eine sehr surreale Erfahrung, dass er plötzlich sein Gedächtnis verloren hat und mehr oder weniger nicht in der Lage war, nach Hause zu kommen", sagte sie zu "NRK". Sie sei bisher nicht mit Gedächtnisverlust in Berührung gekommen, "also war es ein bisschen beängstigend. Aber ich bin sehr froh, dass er wieder zu sich gekommen ist und die Verletzung nicht schwerwiegend war". 

Ganz überstanden hat Uldal die Nachwirkungen seines Unfalls allerdings immer noch nicht. In Absprache mit den norwegischen Trainern wird der 24-Jährige daher zunächst nur langsam ins Training einsteigen. "Ich werde vielleicht nicht so viel trainieren, wie ich es sonst immer tue", sagte er mit Blick auf das erste Trainingslager, das in dieser Woche auf dem Programm steht. 

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