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Neuer "Job"

Biathlon-Star Jeanmonnot hebt ab

Lou Jeanmonnot hat einen neuen "Job"
Lou Jeanmonnot hat einen neuen "Job"
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
20. Mai 2026, 13:27
sport.de
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Besondere Ehre und besonderer Ausflug für Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot: Die 27-Jährige fungiert in einer neuen Rolle als Patin und hat in diesem Zuge eine kleine Reise unternehmen dürfen, die sie schon seit Kindheitstagen gereizt hat. 

Frankreichs Biathlon-Star Lou Jeanmonnot hat kurz vor dem Beginn der Vorbereitung auf die kommende Weltcupsaison einen ganz besonderen Tag in den französischen Alpen verbracht. 

Nachdem die 27-Jährige zunächst zur Patin der Helikopter-Basis "Dragon 25" in der Nähe von Besançon ernannt wurde und in diesem Zuge ein Sicherheitstraining absolvierte, ging es für die zweimalige Olympiasiegerin zu einem Probeflug hoch in die Lüfte. 

"Es war unglaublich, überhaupt nicht stressig. Wir haben den Ausblick genossen, das Wetter war wunderschön. Es war einfach großartig. Ich hatte erwartet, dass es etwas herausfordernder werden würde ... etwas gefährlicher, die Landung und auch der Start. Aber es gab zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Gefahr", freute sich Jeanmonnot über ihren Ausflug über die Alpen-Gipfel hinaus. 

Jeanmonnot gibt Helikopter-Traum aus einem Grund auf

Was die Französin im Zuge ihres Flugs ebenfalls verriet: Als Kind hegte sie den Wunsch, selbst Helikopter-Pilotin zu werden. Doch im Laufe ihrer Schullaufbahn stellte sich schnell heraus, dass sie eine kleine Schwäche hat, die sich mit dem Job nicht vereinbaren lässt. 

"Das Mathematik-Studium hat mich auf einen anderen Kurs gebracht. Ja, auch Sichtprobleme und andere Dinge, aber um ehrlich zu sein, die Mathematik war das größte Problem", scherzte Jeanmonnot über ihren geplatzten Kindheitstraum. 

Dass sie nun als Patin der lokalen Bergwacht fungieren darf, mache sie sehr stolz, betonte die Biathletin zudem. "Ich bin stolz und glücklich, dass ich in der Lage bin, 'Dragon' mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Sie machen einen Job, der extrem gefährlich ist. Sie sind enorm wichtig für die gesamten Bewohner. Ich bin sehr stolz, etwas von dem zurückgeben zu können, was sie uns geben", sagte die Biathletin. 

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