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Botn bereut Entscheidung

Biathlon-Olympiasieger offenbart: "Es war völlig idiotisch"

Johan-Olav Botn während der Biathlonsaison 2025/26
Johan-Olav Botn während der Biathlonsaison 2025/26
Foto: © IMAGO/Heiko Junge
19. Mai 2026, 10:44
sport.de
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Olympiasieger Johan-Olav Botn blickt selbstkritisch auf eine Entscheidung nach dem Biathlon-Winter zurück.

Nach dem Ende der Biathlonsaison 2025/26 legte Botn die Füße noch nicht hoch. Stattdessen startete der 26-Jährige bei einem nationalen Langlauf-Event in Norwegen. Über die 50 Kilometer belegte der Skijäger den 15. Platz. Botn hatte im Ziel über sechs Minuten Rückstand auf Sieger Iver Tildheim Andersen.

"Es war völlig idiotisch", übte der Biathlon-Star gegenüber der Zeitung "Dagbladet" rückblickend Selbstkritik an seiner Teilnahme.

Denn: Der Weltcup-Winter hatte schon reichlich Kraft gekostet. Nach dem Finale in Oslo sei er "ziemlich erschöpft" gewesen, offenbarte Botn. "Nach der Saison war ich etwas ausgelaugt und fertig", fasste es der Skandinavier zusammen.

Biathlon-Olympiasieger wird befördert

Botn landete im Gesamtweltcup mit 968 Punkten hinter dem Franzosen Eric Perrot (1263) sowie seinem norwegischen Landsmann Sturla Holm Laegreid (984) auf dem dritten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann der 26-Jährige dank einer perfekten Schießleistung die Goldmedaille im Einzel. Mit der Staffel sprang Silber heraus.

Kein Wunder, dass Botn unlängst in die Elite-Auswahl der norwegischen Biathlon-Nationalmannschaft hochgezogen wurde. Neben dem Olympiasieger gehören Laegreid, Vetle Sjåstad Christiansen, Johannes Dale-Skjevdal, Isak Leknes Frey sowie Martin Uldal bei den Männern der ersten Riege an.

Einar Hedegart, Sverre Dahlen Aspenes, Ole Tafjord Suhrke, Martin Nevland, Kasper Ågheim Kalkenberg und Sivert Silsand Gerhardsen bilden das norwegische B-Team für die kommende Biathlonsaison. Der Startschuss für den Weltcup-Winter fällt am 24. November im finnischen Kontiolahti. Das Finale steigt traditionell wieder am Holmenkollen (21. März). Ob Botn anschließend wieder 50 Kilometer langlaufen wird? Fraglich.

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