Das schwedische Langlauf-Ass Edvin Anger beendet die langjährige Zusammenarbeit mit seinem Trainer - keine leichte, aber eine notwendige Entscheidung.
Lars Ljung wird nicht mehr länger als Trainer von Skilangläufer Edvin Anger fungieren. Vier Jahre lang arbeiteten beide Seite an Seite, nun zog der 24-Jährige einen Schlussstrich.
"Es war hart", gab Anger gegenüber "Expressen" einen Einblick in die finalen Gespräche: "Nach so langer Zeit ist es auch eine persönliche Sache."
Der Langläufer blicke auf eine "fantastische Zusammenarbeit" zurück, er könne "nur Positives" über Ljung sagen.
Warum er dennoch für einen Wechsel entschied? "Ich möchte etwas Neues ausprobieren. Ich kann mir schwer vorstellen, dass es allzu gut ist, während der gesamten Karriere mit demselben Trainer zusammenzuarbeiten."
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Künftig wird Zweite im Gesamtweltcup der vergangenen Saison von zwei Trainern betreut: Egil Kristiansen und Ola Ravald.
Der Norweger Kristiansen wurde in der vergangenen Woche als neuer Coach der schwedischen Männer-Nationalmannschaft vorgestellt. "Egil wird für mich verantwortlich sein, wenn ich bei der Nationalmannschaft bin", führte Anger aus.
Ravald arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich mit der Sprint-Olympiasiegerin Linn Svahn zusammen. "Ola wird mein Coach vor Ort in meinem Zuhause in Östersund sein, wo ich viel sein werde. Und genau das habe ich wirklich vermisst: Jemanden, mit dem ich tagtäglich detailliert zusammenarbeiten kann", sagte Anger.
Die neue Lösung fühle sich für ihn "sehr gut" an, erklärt er, beide Trainer hätten eine ähnliche Philosophie.
Anger ist zweifacher Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Trondheim. Er wurde sowohl im klassischen Teamsprint als auch mit der Staffel Dritter.
2025 gelang ihm zudem in Frankreich der erste Weltcup-Einzelsieg seiner Karriere.

