Bundestrainer Julian Nagelsmann verkündet am Donnerstag um 13:00 Uhr in der Futsal-Halle auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main seinen Kader für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli).
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Die meist diskutierte Personalie im Vorfeld war eindeutig die Rückkehr von Torhüter-Ikone Manuel Neuer vom FC Bayern, der Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim) wohl wieder als deutsche Nummer eins ablöst.
Nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen hatte sich Nagelsmann eigentlich auf Baumann als seine Nummer eins festgelegt.
Klar ist: Neuer ist an manchen Tagen immer noch Weltklasse. Das hat er zuletzt in der Champions League eindrucksvoll bewiesen. Zudem verfügt der 40 Jahre alte Weltmeister von 2014 bei Turnieren und wichtigen Spielen über die viel größere Erfahrung als Baumann oder andere Konkurrenten im DFB-Team.
Allerdings ist Neuer verletzungsanfällig. Aktuell laboriert er einmal mehr an einer Wadenblessur. Schon dreimal fiel er in dieser Saison aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Wade aus.
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Und sonst? Für die WM wird Nagelsmann insgesamt 26 Spieler nominieren, darunter drei oder vier Torhüter. Die Kandidaten informiert er vorab über Zu- und aber auch Absagen.
Fußball-WM 2026: Kader-Nominierung? Nagelsmann will "62 Telefonate" führen
Er wolle "die Botschaften im negativen und positiven Fall persönlich rüberbringen", sagte Nagelsmann im "Aktuellen Sportstudio" des "ZDF". Daher kündigte der 38-Jährige "62 Telefonate" an.
Ursprünglich wollte er den Kader bereits am 12. Mai verkünden. Durch die Verlegung erhofft sich Nagelsmann noch mehr Eindrücke: "Jeden Tag, den wir gewinnen, führt dazu, dass das Puzzle mit 26 Teilen maximal gut ausfällt."
Für einige Nationalspieler ist die Saison aber noch nicht beendet. Die Stars von FC Bayern und VfB Stuttgart bestreiten am Samstag in Berlin das DFB-Pokalfinale. Deswegen versammelt Nagelsmann seinen Kader erst am 27. Mai in Herzogenaurach zur WM-Vorbereitung.
Nach dem Testspiel gegen Finnland in Mainz (31. Mai) fliegt der DFB-Tross am 2. Juni nach Chicago, wo am 6. Juni die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA ansteht.











