







































| # | Spieler | Pos | Sp | Tore | 11m | Torschüsse | Quote | Min/Tor | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Johan Manzambi | MF | 4 | 3 | 0 | 6 | 0,5 | 65,67 | |
| 2 | Breel Embolo | ST | 6 | 2 | 1 | 11 | 0,18 | 252,5 | |
| Dan Ndoye | ST | 6 | 2 | 0 | 16 | 0,13 | 205,5 | ||
| Rubén Vargas | ST | 6 | 2 | 0 | 7 | 0,29 | 141 | ||
| 5 | Granit Xhaka | MF | 6 | 1 | 1 | 9 | 0,11 | 600 |
| vollständiger Name | Schweizerischer Fußballverband |
| Stadt | Bern |
| Spitzname | Nati |
| Mitglieder | 208.000 |
| Farben | rot-weiß |
| Gegründet | 07.04.1895 |
Weltspitze vor und nach dem Zweiten Weltkrieg
Die größte Zeit des Schweizer Fußballs war in den Jahren vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Bei den ersten vier WM-Teilnahmen von 1934 an schafften es die Eidgenossen dreimal ins Viertelfinale – so weit wie seitdem nie mehr. Höhepunkt war die WM 1954 im eigenen Land, als die Mannschaft zunächst in der Gruppenphase Italien ausschaltete und dann in der „Hitzeschlacht von Lausanne“ mit 5:7 gegen Österreich verlor und ausschied – bis heute das torreichste WM-Spiel.
Rivalitäten
Zu den größten Rivalen der Schweiz zählen die Nachbarländer Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich, allerdings sind die Partien in der Regel respektvoll und deutlich weniger emotional aufgeladen, als sie beispielsweise zwischen Deutschland und Teams wie den Niederlanden oder England sind.
Mit der Türkei lieferten sich die Schweizer 2005 in den Playoffs der Qualifikation zur WM 2006 ein Duell, das nicht nur sportlich spannend war – die Nati setzte sich wegen der Auswärtstorregel (2:0 H 2:4 A) durch – sondern auch von schweren Ausschreitungen geprägt war. In der Schweiz hatte es bereits Provokationen gegenüber den Gästen gegeben und im Rückspiel eskalierte die Situation – vor, während und nach der Partie – und entlud sich bis hin zu Körperverletzungen, begangen vorwiegend von Spielern und Funktionären der Türken.
Weil Stars wie Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka kosovo-albanische Wurzeln haben, gerieten Spiele gegen Serbien zu einem kleinen Politikum – u.a. feierten die beiden Nati-Spieler Tore mit einer Doppeladler-Geste, die für das Wappen Albaniens steht.
Legenden
Stéphane Chapuisat und Alex Frei nehmen im Schweizer Fußball, der bislang wenige ausgemachte Torjäger hervorbrachte, eine Ausnahmestellung ein. Beide hatten eine erfolgreiche Zeit bei Borussia Dortmund, Chapuisat wurde einer der erfolgreichsten ausländischen Bundesliga-Torjäger (106 Treffer), Champions-League-Sieger 1997 und zweimal Deutscher Meister. Der zehn Jahre jüngere Frei ist Rekordtorjäger der „Nati“.
Sonstiges
Die Schweiz hält seit 2010 einen historischen Rekord bei WM-Endrunden: 559 Minuten – also über neun Stunden – ohne Gegentor. Die Serie begann beim Achtelfinal-Aus bei der WM 1994 und endete im 2. Gruppenspiel der WM 2010. Dazwischen hatten die Eidgenossen die WM 2006 gespielt, bei der sie ohne Gegentor geblieben waren (siehe oben).
Rekorde
| Meiste Länderspiele | Granit Xhaka | 152 Einsätze (Stand 13.07.2026) |
| Meiste Länderspieltore | Alex Frei | 42 Tore (Stand 13.07.2026) |
| Rekordtrainer nach Amtszeit | Karl Rappan | Vier Amtszeiten – beginnend erstmals 1937 und endend letztmals 1963 – über insgesamt 4754 Tage |