






































| # | Spieler | Pos | Sp | Tore | 11m | Torschüsse | Quote | Min/Tor | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Marko Arnautović | ST | 4 | 2 | 1 | 3 | 0,67 | 71,5 | |
| 2 | Saša Kalajdžić | ST | 3 | 1 | 0 | 3 | 0,33 | 76 | |
| Marcel Sabitzer | MF | 4 | 1 | 0 | 5 | 0,2 | 360 | ||
| Romano Schmid | MF | 4 | 1 | 0 | 2 | 0,5 | 267 |
| vollständiger Name | Österreichischer Fußball-Bund |
| Stadt | Wien |
| Mitglieder | 600.000 |
| Farben | rot-weiß |
| Gegründet | 18.03.1904 |
| Stadion |
Ernst-Happel-Stadion 48.500 Plätze |
Weltspitze vor und nach dem Zweiten Weltkrieg
Die größte Zeit des österreichischen Fußballs war in den Jahren vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. 1934 galt das „Wunderteam“ um den herausragenden Dribbelkünstler Matthias Sindelar als Favorit auf den WM-Titel, verlor aber im Halbfinale unter fragwürdigen Umständen mit 0:1 gegen Italien. 1954 setzte es im Halbfinale eine 1:6-Klatsche gegen Deutschland, doch mit Platz 3 gelang am Ende die bis heute beste WM-Platzierung.
Rivalitäten
Der größte Rivale Österreichs ist Deutschland – auch aufgrund der engen Nachbarschaft der beiden Länder und der Geschichte während des Nationalsozialismus. 1934 gewann die deutsche Elf das WM-Spiel um Platz 3 mit 3:2 und 1954 stand die DFB-Elf im Halbfinale (6:1) einem möglichen Finaleinzug der Österreicher im Weg. Revanche nahm die ÖFB-Auswahl 1978 bei der WM in Argentinien durch einen 3:2-Sieg im letzten Spiel der Zwischenrunde, wodurch Deutschland der Einzug ins Finale bzw. das Spiel um den 3. Platz verwehrt blieb. Auf diese „Schmach von Cordoba“ (aus deutscher Sicht) folgte 1982 bei der WM in Spanien die „Schande von Gijon“, als sich beide Länder im letzten Gruppenspiel offensichtlich auf ein 1:0 einigten und so beide weiterkamen – auf Kosten Algeriens, das bei einem höheren Sieg Deutschlands oder einem Punktgewinn Österreichs weitergekommen wäre.
Mit Abstand die meisten Länderspiele betritt Österreich gegen Ungarn – u.a. viele Spiele in den 1900er und 1910er Jahren, als die beiden Teams als „Cisleithanien“ und „Transleithanien“ noch Teile des Königreichs Österreich-Ungarn waren.
Legenden
Die größte Legende des österreichischen Fußballs ist Hans Krankl, der beim 3:2-Sieg gegen Deutschland bei der WM 1978 einen Doppelpack schnürte (darunter das Siegtor in der Schlussphase) und in der Folge als „Goleador“ beim FC Barcelona u.a. den Europapokal der Pokalsieger gewann.
Sonstiges
Zu den in Deutschland berühmten Trainern aus Österreich zählt Ernst Happel, der zum Ende seiner Karriere – und seines Lebens – 1992 knapp ein Jahr lang ÖFB-Nationaltrainer war. Zuvor hatte er Feyenoord Rotterdam und den Hamburger SV zum Gewinn des Europapokals der Landesmeister geführt und war in vier verschiedenen Ländern (Niederlande, Belgien, Deutschland und Österreich) nationaler Meister geworden.
Seit Juni 2022 ist Ralf Rangnick ÖFB-Nationaltrainer. Der Deutsche prägte schon zuvor den österreichischen Renommierklub Red Bull Salzburg, wo er zwischen 2012 und 2015 als Sportdirektor seinen auf Pressing ausgerichteten wegweisenden Stil einführte und den Klub zum Serienmeister seines Landes weiterentwickelte.
Rekorde
| Meiste Länderspiele | Marko Arnautovic | 137 Einsätze (Stand 13.07.2026) |
| Meiste Länderspieltore | Marko Arnautovic | 49 Tore (Stand 13.07.2026) |
| Rekordtrainer nach Amtszeit | Hugo Meisl | 6732 Tage über zwei Amtszeiten (Juni 1913 bis Mai 1914 und September 1919 bis Februar 1937) |