Tom Bischof hat eine vielversprechende erste Saison beim FC Bayern hinter sich. Im DFB-Pokalfinale könnte nach dem Gewinn der Meisterschaft sogar noch das Double eingetütet werden - eine Riesensache für den 20-Jährigen. Doch nicht immer lief für ihn in München alles nach Plan, wie der Youngster nun in einem Interview verraten hat.
37 Pflichtspiele hat Tom Bischof in seinem Premierenjahr beim FC Bayern absolviert. Mit drei Toren und drei Vorlagen trug der deutsche U21-Nationalspieler zur Meisterschale bei.
Als Trumpf erwies sich dabei die Flexibilität des Allrounders, der im zentralen Mittelfeld sowie auf beiden Außenverteidiger-Positionen zum Einsatz kam.
"Grundsätzlich bin ich eigentlich sehr zufrieden, weil ich einfach viel dazugelernt habe. Ich bin variabler geworden", resümierte Bischof nun im Gespräch mit "Sky". Damit habe er der "Mannschaft extrem helfen können".
Tom Bischof hatte "Probleme" beim FC Bayern
Zugleich gestand der Linksfuß, der 2025 aus Hoffenheim an die Säbener Straße gewechselt war, nicht von Anfang an Feuer und Flamme für die Umversetzung in die Abwehr gewesen zu sein.

"Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme, es anzunehmen. Vor allem in den ersten ein, zwei Spielen", erinnerte sich Bischof.
In der Folge hätte er sich Tipps von erfahreneren Teamkollegen geholt. "Dann habe ich ein paar Gespräche geführt, mit Joshua Kimmich zum Beispiel, der hat mir gesagt, dass ich meine Chance bekomme", so der Shootingstar, der nachschob: "Es hat sich ausgezahlt und ich bin einfach glücklich, dass ich jetzt auch links aushelfen konnte und der Mannschaft helfen konnte."
Ein Sonderlob verteilte Bischof an Trainer Vincent Kompany. "Ich habe brutal viel gelernt, dass er mir das Vertrauen gibt, links hinten zu spielen, rechts hinten. Und er gibt mir einfach das Gefühl, dass er mir vertraut", schwärmte der 20-Jährige.
Bischofs Fazit: "In der Anfangszeit hat er mir extrem viel geholfen, hat viel gecoacht bei jeder Aktion und jetzt merke ich einfach, was mir das gebracht hat und ich hatte bisher keine Saison, in der ich so viel gelernt habe wie jetzt unter ihm."



























