| # | Mannschaft | Mannschaft | Sp. | S | U | N | Diff. | Pkt. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | USA | USA | 3 | 2 | 0 | 1 | 4 | 6 | |
| 2 | Australien | Australien | 3 | 1 | 1 | 1 | 0 | 4 | |
| 3 | Paraguay | Paraguay | 3 | 1 | 1 | 1 | -2 | 4 | |
| 4 | Türkei | Türkei | 3 | 1 | 0 | 2 | -2 | 3 |







































| # | Spieler | Pos | Sp | Tore | 11m | Torschüsse | Quote | Min/Tor | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Kaan Ayhan | MF | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 2 | |
| Arda Güler | MF | 3 | 1 | 0 | 14 | 0,07 | 270 | ||
| Barış Yılmaz | ST | 3 | 1 | 0 | 2 | 0,5 | 180 |
| vollständiger Name | Türkiye Futbol Federasyonu |
| Stadt | Istanbul |
| Spitzname | Ay-Yildiz |
| Mitglieder | 6.303.000 |
| Farben | rot-weiß |
| Gegründet | 23.04.1923 |
| Stadion |
Atatürk Olimpiyat Stadı 76.761 Plätze |
Ein legendärer WM-Auftritt
Der türkische Fußball war im 20. Jahrhundert über viele Jahrzehnte allenfalls zweitklassig. Die Auswahl nahm im 20. Jahrhundert nur an einer einzigen WM-Endrunde teil und schaffte den Sprung in die Schweiz 1954 auch nur per Losentscheid, nachdem es gegen Spanien nach drei Duellen keine Entscheidung gegeben hatte. Bei der Endrunde schied das Team nach der Gruppenphase aus.
Rivalitäten
Den emotionalen und oft nationalistisch aufgeladenen türkischen Fußball verbindet eine herzliche Abneigung mit dem griechischen – vorwiegend aus historisch-politischen Gründen, u.a. wegen der Situation um die geteilte Insel Zypern. Beide Teams trafen in der Qualifikation zur WM 2006 aufeinander, schafften es aber jeweils nicht zur Endrunde. Anders in der Qualifikation zur EM 2008, in der beide Duelle Auswärtssiege brachten und sich beide Mannschaften am Ende für die Europameisterschaft qualifizierten.
Eine besondere Beziehung herrscht zur deutschen Nationalmannschaft, vor allem wegen den rund drei Millionen türkischstämmigen Menschen, die in Deutschland leben. In der DFB-Auswahl erlangten Spieler wie Emre Can, Mesut Özil oder İlkay Gündoğan große Popularität. Andererseits gibt es aber auch Deutsch-Türken, die in Deutschland geboren wurden und aufwuchsen, sich dann aber für die Nationalelf der Türkei entschieden. z.B. Nuri Şahin, Hakan Çalhanoğlu oder die Altintop-Brüder Halil und Hamit.
Legenden
Hakan Çalhanoğlu wurde in Mannheim geboren, spielte in der Jugend des SV Waldhof und später des Karlsruher SC. Schon in Junioren-Auswahlen spielte er für die Heimat seiner Eltern und entschied sich auch im Erwachsenenbereich, für die Türkei aufzulaufen. Der Edeltechniker und gefürchtete Freistoßschütze verließ 2017 Deutschland und ging nach Mailand, wo er für die Großklubs AC und Inter spielte und 2024 mit den Nerazzurri erstmals einen Meistertitel gewann.
Sonstiges
Ein Spitzname der als heißblütig und kampfstark bekannten türkischen Nationalelf ist „Ay Yıldızlılar“ (die „Mond-Sterne“) – in Anlehnung an die Nationalflagge.
Zur Schattenseite des türkischen Fußballs zählen wiederholt auftretende Skandale und Bestechungsvorwürfe. So wurden 2025 im Zuge eines Wettskandals rund 150 Schiedsrichter und über 1000 Spieler aus den höchsten Ligen des Landes vorübergehend gesperrt und es wurde gegen eine Vielzahl von Funktionären ermittelt, hoch bis zu den Istanbuler Spitzenklubs.
Die Türkei wurde von der UEFA zu einem der Gastgeber der EURO 2032 bestimmt und wird die Endrunde zusammen mit Italien austragen. Damit findet erstmals ein großes Turnier statt in dem Land, das Europa mit Asien verbindet. Es wird spekuliert, ob es dabei erstmals 32 Teilnehmer geben könnte anstatt der aktuellen Zahl von 24, die 2028 in Großbritannien und Irland am Start sein wird.
Rekorde
| Meiste Länderspiele | Rüştü Reçber | 120 Einsätze (Stand 13.07.2026) |
| Meiste Länderspieltore | Hakan Şükür | 51 Tore (Stand 13.07.2026) |
| Rekordtrainer nach Amtszeit | Fatih Terim | 136 Länderspiele (in 4 Amtszeiten zwischen 1990 und 2017) |