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Torjäger

#SpielerPosSpTore11mTorschüsseQuoteMin/Tor
1FrankreichKylian MbappéST8101420,2469,8
2FrankreichOusmane DembéléST860210,2999,33
3FrankreichBradley BarcolaST830110,27127,67
4FrankreichDésiré DouéST810130,08399
  • Pos = Position

Vereinsdaten

vollständiger Name Fédération Française de Football
Stadt Paris Cedex 16
Spitzname Les Bleus, Équipe Tricolore
Mitglieder 2.994.423
Farben blau-weiß-rot
Gegründet 07.04.1919
Stadion Stade de France
81.338 Plätze

Erfolge

2 x Weltmeister
15 x Olympiasieger
2 x Confed. Cup Sieger
1 x
2 x Europameister
1 x Nations League Champion

Geschichte

Heute eine der Top-Nationen im Weltfußball

  • Frankreich stand lange Jahre im Vereinsfußball ebenso wie bei der Nationalelf im Schatten der großen europäischen Fußballnationen wie Italien oder Deutschland. Der einzige nennenswerte Erfolg für die „Equipe Tricolore“ in jenem Zeitraum war Platz 3 bei der Heim-WM 1958.

  • Seit etwa Anfang der 1980er Jahre gehört das Land zu den ersten Adressen im Weltfußball mit den WM-Titeln 1998 und 2018 und den EM-Titeln 1984 und 2000. Dazu standen die Franzosen 2006 (gegen Italien) und 2022 (gegen Argentinien) jeweils im WM-Endspiel, zogen aber beide Male und jeweils nach einem dramatischen Verlauf im Elfmeterschießen den Kürzeren.
  • Frankreich wurde nach Deutschland (EM 1972, WM 1974) das zweite Land, das gleichzeitig amtierender Welt- und Europameister war (WM 1998, EM 2000). Spanien schaffte dieses Kunststück später ebenfalls. Und 2021 gewannen „Les Bleus“ die zweite Austragung der UEFA Nations League und wurden das erste Land, das neben der WM- und EM-Trophäe auch die Nations-League-Siegertrophäe in der Vitrine hatte.
  • Zur Geschichte des französischen Fußballs gehört aber auch, dass die Landesauswahl von 1964 bis 1980 jeweils in der Qualifikation zur EM-Endrunde scheiterte und von 1962 bis 1978 nur bei zwei der fünf WM-Endrunden dabei war und dort jeweils nach der Gruppenphase die Heimreise antreten musste.

Rivalitäten

  • Eine besonders emotionale Rivalität zu einem anderen Nationalteam vergleichbar z.B. mit Duellen zwischen Deutschland und den Niederlanden besteht für Frankreich nicht. Vor allem aus sportlichen Gründen haben jedoch Partien gegen Deutschland, Spanien, England, Italien oder Belgien besondere Bedeutung. 

  • Gegen Deutschland kam es speziell im Zuge des WM-Halbfinales 1982 zu einem Aufflammen historisch begründeter Ressentiments, nachdem der DFB-Schlussmann Toni Schumacher den Franzosen Patrick Battiston mit einem brutalen Foul verletzt hatte (das allerdings ungeahndet geblieben war) und Deutschland am Ende im Elfmeterschießen siegte.

  • Unter den außereuropäischen Teams hat Frankreich vor allem zu Brasilien eine besondere Verbindung. Die Teams standen einander im WM-Halbfinale 1958 gegenüber, als der damals 17-jährige Pélé einen Dreierpack schnürte und sein Team mit 5:2 gewann. Frankreich revanchierte sich 1986 mit einem Sieg nach Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale, einem Klassiker für Freunde des schönen Spiels. Und schließlich entthronten „Les Bleus“ im WM-Finale 1998 den damaligen Titelverteidiger klar (3:0).

Legenden

  • Frankreichs erster großer Fußballstar war Just Fontaine, dessen Tore die Auswahl bei der Heim-WM 1958 zu Platz 3 führten. Bis heute sind die 13 Treffer des Stürmers bei jener Endrunde Rekord bei einem WM-Turnier. 

  • Michel Platini weckte den französischen Fußball nach Jahrzehnten der Schwäche und gab ihm ein spielfreudiges, offensivorientiertes Gesicht. Das Team um den Spielmacher und Torjäger wurde 1984 im eigenen Land Europameister und ebnete mit dem ersten großen Titel der Verbandsgeschichte den Weg bis heute.
  • Zinédine Zidane steht für die Generation der Einwandererkinder, die ab den 1990er Jahren die Nationalelf Frankreichs prägte und großen Anteil am ersten WM-Titel 1998 und dem EM-Titel 2000 hatte. Der Sohn algerischer Einwanderer verband technische Brillanz mit einer im Fußball einzigartigen Eleganz.
  • Kylian Mbappé ist das Gesicht des modernen französischen Fußballs. Der Stürmer wurde 2018 der erste Teenager seit Pélé 1958, der in einem WM-Finale ein Tor erzielte. 2022 hätte er Frankreich mit einem Dreierpack im Finale gegen Argentinien fast zur Titelverteidigung geschossen, doch am Ende stand eine Niederlage im Elfmeterschießen.

Sonstiges

  • „Les Bleus“ werden oft als die „Brasilianer Europas“ bezeichnet, was vor allem auf die elegante und spielfreudige französische Auswahl der 1980er Jahre um Michel Platini zurückgeht, die nicht nur 1984 Europameister wurde, sondern auch 1982 wie 1986 im WM-Halbfinale stand.

  • Als Rekordtrainer gilt Gaston Barreau, der nach der Gründung des Verbandes Fédération Française de Football Ende 1919 bis 1954 eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Spieler hatte und in jenen Jahrzehnten als Sélectionneur (so bis heute die Bezeichnung für den Nationaltrainer) für die Landesauswahl anerkannt ist.

Rekorde

Meiste Länderspiele

Hugo Lloris

 145 Einsätze (Stand 13.07.2026)
Meiste LänderspieltoreKylian Mbappé64 Tore (Stand 13.07.2026)
Rekordtrainer nach AmtszeitGaston Barreau 12783 Tage oder 197 Länderspiele (1920-1954)