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Slowenen kalt erwischt

Verband ergreift Notfall-Maßnahmen nach Kranjec-Unfall

Ex-Skisprung-Star Robert Kranjec wurde bei einem Unfall schwer verletzt
Ex-Skisprung-Star Robert Kranjec wurde bei einem Unfall schwer verletzt
Foto: © unknown
11. Mai 2026, 10:14
sport.de
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Ende April verunglückte der ehemalige Weltklasse-Skispringer Robert Kranjec bei einem Fahrradunfall schwer. Mittlerweile befindet sich der 44-Jährige zwar wieder auf dem Weg der Besserung, seinem Job im slowenischen Verband wird er aber auf absehbare Zeit nicht nachkommen können. Nun greift ein Notfall-Plan.

Der schwere Unfall und monatelange Ausfall von Ex-Skisprung-Star Robert Kranjec hat den slowenischen Verband unerwartet und schwer getroffen. Der 44-Jährige war Ende April stark alkoholisiert mit dem Fahrrad verunglückt und hatte sich schwerste Verletzungen zugezogen. In Mitleidenschaft wurde unter anderem seine Wirbelsäule gezogen. 

Für Sloweniens Skisprungverband bleibt der Unfall und dessen Folgen nicht ohne Konsequenzen. Kranjec arbeitete zuletzt im Material-Team in der Anzug-Produktion. Diesen Job, so verkündeten die Verantwortlichen in der vergangenen Woche, werde er nun sehr lange nicht ausüben können. 

Skisprungverband setzt Notfall-Plan in Gang

Zwar ergriff der Verband unmittelbare Maßnahmen und setzte einen Notfall-Plan in Gang, der die Versetzung von anderen Mitarbeitern in das Material-Team zufolge hatte. Dennoch gaben die Verantwortlichen zu, vom Kranjec-Ausfall kalt erwischt worden zu sein. Präsident Gorazd Pogorelčnik erklärte, man müsse sich auf derartige Situationen künftig besser vorbereiten, um Veränderungen und/oder kurzfristige Ausfälle auffangen zu können. 

Gleichwohl betonte der Verbands-Boss, dass es mit Blick auf die Sommersaison der Skispringer keine allzu großen Sorgen gebe. Der Grund: Während der Sommer-Springen greifen noch keine neuen Material-Vorgaben. Die Springerinnen und Springer können in dieser Phase noch die Anzüge aus dem Winter 2025/26 nutzen. 

In der Vorbereitung auf den Winter 2026/27 wird allerdings an neuen Anzügen gearbeitet werden müssen. Das zum ersten Mal seit vielen Jahren ohne Robert Kranjec.

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