Die Zukunft von Haris Tabakovic bleibt eines der spannendsten Personalthemen bei Borussia Mönchengladbach. Obwohl der Angreifer mit wichtigen Treffern großen Anteil am Klassenerhalt der Fohlenelf hatte, endet seine Leihe vorerst. Die Zeichen stehen aktuell eher auf endgültigem Abschied als auf Verbleib.
Besonders bitter für viele Gladbach-Fans: Ausgerechnet der mit Abstand torgefährlichste Stürmer der Mannschaft muss den Klub zunächst verlassen. Laut "Sky"-Informationen wurde Tabakovic in einem persönlichen Gespräch vor wenigen Tagen darüber informiert, dass seine Zeit am Niederrhein vorerst endet.
Dabei hatte sich der Angreifer gerade in den entscheidenden Wochen der Saison als enorm wertvoll erwiesen. Vor allem sein Treffer gegen Borussia Dortmund, der maßgeblich zum Klassenerhalt beitrug, bleibt den Anhängern in Erinnerung. Immer wieder war Tabakovic der Spieler, der mit seiner Präsenz und Effizienz für Entlastung sorgte, letztlich kam er auf starke zwölf Tore in 31 Einsätzen für den VfL.
Trotzdem scheint ein fester Verbleib bei Borussia Mönchengladbach kompliziert zu werden. Ein zentrales Problem: Im Gladbacher Kader stehen bereits vier andere Stürmer unter Vertrag. Die Konkurrenz im Angriff ist groß, weshalb die Verantwortlichen aktuell offenbar keinen sofortigen Handlungsbedarf sehen und Tabakovic zudem eine verhältnismäßig teure Personalie darstellen würde.
Hintertürchen gleibt Gladbach bei Tabakovic wohl noch
Ganz vom Tisch ist ein weiteres Kapitel in Gladbach allerdings offenbar nicht. Tabakovic selbst kann sich einen Verbleib beim Bundesligisten weiterhin vorstellen. Die Tür scheint also zumindest einen kleinen Spalt offen zu bleiben.

Zunächst richtet sich der Fokus des Angreifers nun jedoch auf die kommenden Aufgaben mit seiner bosnischen Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko sowie anschließend auf seiner eigentliche Vertragssituation bei TSG Hoffenheim. Dort plant man nach aktuellem Stand grundsätzlich weiterhin mit dem Stürmer.
Dennoch gilt laut jüngstem "Sky"-Bericht auch ein Verkauf im Sommer nicht als ausgeschlossen. Sollte ein konkretes Angebot eingehen, wäre Hoffenheim offenbar gesprächsbereit. Genau darin könnte für Gladbach dann doch noch einmal eine Chance liegen.
Denn sollte Bewegung in den Transfermarkt kommen, könnten die Fohlen erneut in den Poker um Tabakovic einsteigen. Sportlich hätte der Klub jedenfalls bereits erlebt, wie wertvoll der Angreifer sein kann.




























