Beim VfB Stuttgart laufen die Planungen für die mittelfristige Zukunft schon vor dem letzten Bundesliga-Spieltag bekanntermaßen auf Hochtouren. Dabei dreht sich derzeit vieles um Deniz Undav. Der Nationalstürmer soll langfristig das Gesicht der Schwaben bleiben. Doch auf dem Weg zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung gibt es auch weiterhin große Hürden.
Laut einem jüngsten "Sky"-Bericht arbeitet die VfB-Führung bereits "seit Wochen" intensiv an einem neuen Deal mit dem torgefährlichsten Angreifer im Kader der Schwaben. Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth führten demnach persönliche Gespräche mit der Spielerseite, um den Topstürmer dauerhaft an den Klub zu binden.
Undav besitzt in Stuttgart aktuell noch einen laufenden Vertrag bis 2027. Die Stuttgarter Verantwortlichen möglichst frühzeitig verlängern, auch als klares Signal nach außen. Der VfB will zeigen, dass er seine Leistungsträger halten und sich dauerhaft im oberen Bundesliga-Drittel etablieren möchte.
Nach "Sky"-Informationen wurde in der vergangenen Woche bereits ein erstes offizielles Angebot an Undav und dessen Berater übermittelt. Dieses soll intern als "sehr wertschätzend" gegolten haben. Von einer bevorstehenden Einigung kann aber wohl trotzdem noch längst nicht die Rede sein.
Wird Undav zum Bestverdiener der VfB-Geschichte?
Vor allem bei den wichtigsten Faktoren Vertragslaufzeit und Gehalt liegen beide Seiten derzeit offenbar noch auseinander. Allerdings sollen sich Klub und Spieler in den Gesprächen wohl Schritt für Schritt annähern.

Besonders die finanziellen Forderungen sorgen für Aufmerksamkeit: Laut dem Medienbericht strebt der 29-Jährige nämlich ein Jahresgehalt von rund sechs Millionen Euro an. Damit würde der Angreifer zum Topverdiener der Vereinsgeschichte aufsteigen. Ein solcher Vertrag wäre ein echtes Ausrufezeichen des VfB und gleichzeitig ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert Undav inzwischen innerhalb der Mannschaft besitzt.
Undav entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem absoluten Schlüsselspieler der Stuttgarter Offensive und hatte großen Anteil daran, dass der Klub erneut um die internationalen Plätze kämpft. Er steht derzeit bei 25 Saisontoren in 44 Pflichtspielen für die Schwaben.
Die Verantwortlichen wollen deshalb möglichst schnell Planungssicherheit schaffen und die ganze Angelegenheit noch vor der Weltmeisterschaft klären.




























