Bei Dynamo Dresden steht ein nervenaufreibender letzter Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga bevor. Am Sonntag empfangen die Sachsen Holstein Kiel zum 34. Spieltag in der zweiten Liga, ein Heimsieg würde den sicheren Klassenerhalt bedeuten. Kapitän Stefan Kutschke sendete vor der Partie Sonntag (ab 15:30 Uhr) schon mal eine kämpferische Botschaft an Mannschaft und Fans.
Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg ist Dresden sicher gerettet, selbst ein Unentschieden dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Verbleib im deutschen Fußball-Unterhaus reichen.
Doch trotz der guten Ausgangsposition will sich bei Dynamo niemand auf Rechenspiele verlassen: "Wir ziehen das am Sonntag alle gemeinsam. Anders geht es gar nicht", wurde Dresdens Kapitän Stefan Kutschke unmissverständlich in der "Bild" zitiert.
Der 37-jährige Routinier weiß genau, wie viel Druck auf der Mannschaft lastet. Gleichzeitig vertraut er auf die mentale Stärke des Teams und betonte: "Wir haben schon einige Rückschläge erlebt. Aber die Mannschaft ist so klar, dass sie das, was jetzt nochmal an Druck auf sie zukommt, überstehen kann. Und das Ding zu Ende bringt."

Kutschke steht vor seinem Karriereende
Fast hätte Dynamo die Rettung bereits am vergangenen Spieltag perfekt gemacht. Beim Spiel in Braunschweig traf Kutschke zwar selbst, ließ später jedoch einen Elfmeter ungenutzt. Der Routinier zeigte sich danach selbstkritisch: "An der Schärfe hat es nicht gelegen. Aber ich hätte ganz hoch oder ganz flach schießen müssen. Halbhoch war nicht die richtige Entscheidung."
Für Kutschke wird die Woche vor dem Endspiel emotional besonders intensiv. Nach der Saison beendet der Stürmer seine Karriere, das Duell gegen Kiel könnte sein letztes Profispiel werden. "Ich hätte es mir leichter vorgestellt", gab er offen zu. Trotzdem stellt er die Mannschaft klar über seine eigene Geschichte: "Aber der Fokus darf jetzt nicht auf Stefan Kutschke liegen, sondern nur auf diesem einen Spiel gegen Kiel und dem Klassenerhalt."

























