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Trennung nach 13 Jahren bestätigt

Überraschendes TV-Beben im Skispringen

Kacper Merk ist nicht mehr rund um das Skispringen für Eurosport im Einsatz
Kacper Merk ist nicht mehr rund um das Skispringen für Eurosport im Einsatz
Foto: © IMAGO/KAI TALLER/ARENA AKCJI
02. Mai 2026, 11:22
sport.de
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Im polnischen Skispringen war Kacper Merk mehr als ein Jahrzehnt eine echte TV-Instanz. 13 Jahre lang interviewte der Journalist bei Weltcup-Events für Eurosport die Stars. Doch damit ist nun Schluss.

Überraschend gehen der TV-Sender und Merk getrennte Wege. "Ich bestätige die Trennung, möchte mich dazu aber nicht weiter äußern", sagte der Reporter gegenüber "WP SportoweFakty.

Warner Bros. Discovery, Mutterkonzern von Eurosport, teilte gegenüber "energiamedia.pl" mit: "Wir können bestätigen, dass unsere Zusammenarbeit mit Kacper Merk beendet ist. Wir danken ihm für die gemeinsamen Jahre und wünschen ihm viel Glück für die Zukunft."

Merk war in den letzten Jahren ein Gesicht der Übertragungen des polnischen Nationalsports Skispringen. Seit 2013 begleitete er den Weltcup-Zirkus intensiv und bekam stets die heimischen Stars an sein Mikrofon.

Was sein Ausscheiden für künftige Sendungen bedeutet, ist noch unklar.

Skispringen genießt in Polen seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert. Zuletzt mischten die polnischen Athleten aber nicht mehr verlässlich vorne mit. 

Horngacher-Posse beschäftigt das Skispringen in Polen

Ex-Bundestrainer Stefan Horngacher sollte die Probleme als neuer Sportdirektor angehen, das schien seit Monaten ausgemacht. Doch rund um die Berufung des Österreichers gab es jüngst reichlich Chaos im polnischen Ski-Verband.

Verbandschef Adam Malysz arbeitete im Hintergrund an einer Horngacher-Verpflichtung. Doch da Malysz bei der kommenden Vorstandswahl am 13. Juni nicht mehr antritt, stockten die Rückholpläne.

Horngacher kennt den Verband bestens, arbeitete zwischen 2016 und 2019 als Nationalcoach der Skispringer. Endgültig wird über seine Zukunft wohl erst am Tag der Wahl des neuen Verbandspräsidenten entschieden.

Generalsekretär Tomasz Grzywacz verriet kürzlich allerdings, dass man Horngacher eingeladen habe, im Mai einem Trainingslager beizuwohnen. Dort soll geprüft werden, wo seine Expertise am sinnvollsten einsetzbar wäre.

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