Der polnische Skispringer Kacper Juroszek unterbricht seine Karriere und legt im kommenden Winter eine Pause ein.
"Ich nehme in dieser Saison nicht teil, ich lege meine Karriere vorübergehend auf Eis. Das wird mir eine Auszeit verschaffen, um meine mentalen und finanziellen Angelegenheiten zu regeln", erklärte der 24-Jährige seine Entscheidung gegenüber "skijumping.pl".
Juroszek hatte sein Weltcup-Debüt am 25. Februar 2022 in Lahti gegeben. Einmal sprang er in die Punkte: Am 18. Februar 2023, als er im rumänischen Rasnov auf Rang 14 landete.
Bei Sommer-Grand-Prix-Events schaffte es Juroszek zweimal in die Top 10, 2022 in Hinzenbach und zwei Jahre später ebenfalls in Rasnov. Zudem zieren seine Vita jeweils zwei Podiumsplätze im Continental Cup sowie im FIS Cup.
In der "zweiten" und der "dritten Liga" des Skispringens war Juroszek auch im vergangenen Winter unterwegs, obwohl er zu Saisonbeginn im A-Nationalkader unter Polens Chefcoach Maciej Maciusiak trainierte.
Auf der am Dienstag vom polnischen Ski-Verband veröffentlichten Kaderliste für die Saison 2026/2027 fehlte sein Name dann aber.
Polens A-Kader besteht stattdessen aus Dawid Kubacki, Pawel Wasek, Piotr Zyła sowie Klemens Joniak, Maciej Kot und Super-Talent Kacper Tomasiak.
Skispringen: Horngacher-Frage weiter offen
Maciusiak, dessen Weiterbeschäftigung nach einem schwachen Weltcup-Winter lange unsicher war, setzt in seinem Trainerteam weiter auf Krzysztof Mietus und Kamil Skrobot. Michal Dolezal - vormals Individualtrainer für Kamil Stoch - und Krzysztof Biegun sind ebenfalls Teil von Maciusiaks Staff.
Offen ist weiter die Anstellung von Ex-Bundestrainer Stefan Horngacher als neuem Sportdirektor der Polen.
Die endgültige Entscheidung in der Causa Horngacher soll nach der Wahl des neuen Verbandspräsidenten fallen, die für den 13. Juni angesetzt ist.
