Die Indianapolis Colts haben sich mit einem ihrer langjährigen Cornerbacks in der NFL darauf geeinigt, ein neues Team für ihn via Trade zu finden.
Kenny Moore geht in sein letztes Vertragsjahr in Indianapolis und beide Seiten sind der Ansicht, dass eine Trennung das Beste sei, wie Adam Schefter von "ESPN" berichtete.
"Alles gut. Alles entspannt", hat Moore auf Nachfrage an "ESPN"-Reporter Stephen Holder geschrieben. Moore wäre bereits der dritte Leistungsträger, den die Colts in dieser Offseason per Trade abgeben würden, nachdem sie bereits Wide Receiver Michael Pittman zu den Pittsburgh Steelers und Linebacker Zaire Franklin zu den Green Bay Packers geschickt hatten.
Zudem soll auch noch Quarterback Anthony Richardson abgegeben werden. Für ihn haben sie allerdings noch keinen Abnehmer gefunden, sodass der vierte Pick insgesamt aus dem Draft 2023 immer noch Teil des Kaders der Colts ist.
Gehalt erschwert Trade
Moore, der 2017 als Undrafted Free Agent in die NFL kam, hat bei den Colts noch Vertrag bis Ende der kommenden Saison und würde insgesamt zehn Millionen Dollar verdienen. Geld, das ein anderes Team nach einem Trade zahlen müsste und welches einen Trade sicherlich verkompliziert. Das Gehalt ist allerdings nicht garantiert, weshalb die Colts Moore schlimmstenfalls auch einfach entlassen könnten. In jedem Fall würden sie etwas mehr als sieben Millionen Dollar an Cap Space einsparen.
Moore spielte zuletzt nach der Ankunft von Sauce Gardner im Laufe der abgelaufenen Saison hauptsächlich im Slot und wäre schon deshalb abkömmlich, da mit Gardner und Charvarius Ward die Starter für außen ohnehin feststehen. Der erste Kandidat für die interne Nachfolge von Moore wäre indes Justin Walley, ein Drittrundenpick des vergangenen Jahres.
Moore spielte insgesamt neun Jahre für die Colts und brachte es in 132 Spielen (111 Starts) auf 21 Interceptions und 68 verteidigte Pässe.


































