Der Vertragsdisput zwischen den New York Giants und ihrem Star-Defensive Tackle Dexter Lawrence spitzt sich zu. Nun hat das Team offenbar Gespräche über einen Trade mit anderen NFL-Teams aufgenommen.
Wie das "NFL Network" am Dienstag berichtete, haben die andauernden Vertragsverhandlungen mit Lawrence eine Sackgasse erreicht. Entsprechend besteht nun Kontakt mit anderen Teams. Wie viele und welche das sind, ist jedoch derzeit noch unklar.
In der vergangenen Woche war durchgesickert, dass Lawrence einen Trade von den Giants gefordert hatte, da er trotz noch zwei Jahren Vertrag keine Garantien mehr hat und mit seinem anstehenden Gehalt von 20 Millionen Dollar deutlich hinter den Topverdienern auf seiner Position hinterher hinkt.
Kurios ist derweil, dass die Meldung über eine Sackgasse in den Verhandlungen am selben Tag kam, als General Manager Joe Schoen auf einer Pressekonferenz noch erklärt hatte, dass Gespräche zwischen beiden Seiten "produktiv" seien.
GM spricht von guten Gesprächen
"Wir haben in den letzten fünf oder sechs Tagen gute Gespräche mit seinen Vertretern geführt. Coach John Harbaugh, Senior Vice President of Football Operations and Strategy Dawn Aponte und ich - wir standen alle im Austausch und haben versucht, eine Lösung zu finden."
Schoen ergänzte: "Ich schließe mich dem an, was der Coach letzte Woche gesagt hat: Wir möchten, dass Dexter hier ist, und irgendwann werden wir eine Einigung erzielen, wie auch immer diese aussehen mag. Wir werden sehen. Aber die Gespräche waren wirklich gut, sie waren produktiv, und wir werden abwarten, was in Zukunft passiert."
Zu einem möglichen Trade sagte Schoen: "Ich werde immer ans Telefon gehen. Wenn also ein Team anruft - vielleicht nicht ganz so extrem, wie es Coach Harbaugh letzte Woche sagte, dass jeder tradebar sei - aber nein, das ist mein Job als General Manager. Wenn Teams anrufen, betrachtet man das als Einzelfallentscheidung und schaut, wie die Kompensation aussehen könnte. Es ist meine Aufgabe abzuwägen, wie das Ganze aussieht, wie hoch die Gegenleistung ist, um welchen Spieler es geht, wie sich das auf den Kader auswirkt, und dann auf dieser Basis die beste Entscheidung zu treffen."
Die Giants sind derzeit im Inneren ihrer Defensive Line recht dünn besetzt und ein Abgang von Lawrence wäre nur schwer zu verkraften. Derzeit halten sie den fünften Pick im Draft, während eine Top-Alternative zu Lawrence in der diesjährigen Klasse nur schwer zu finden wäre.



































