Mit dem FC Bayern jagt Sadiki Chemwor derzeit den U19-Meistertitel, zuletzt kam der Offensivspieler allerdings häufig nur noch von der Bank. Wohl auch, da der dreimalige deutsche U17-Nationalspieler seine Karriere bei Eintracht Frankfurt fortsetzen wird.
Sadiki Chemwor wird den FC Bayern verlassen und sich ab dem 1. Juli Eintracht Frankfurt anschließen. Das bestätigten die Hessen am Donnerstag. Wie lange sich der Youngster dem Klub anschließt, ließ die SGE offen.
"Sadiki Chemwor ist ein hochveranlagter Spieler mit einer hervorragenden fußballerischen Ausbildung. Wir sind fest davon überzeugt, dass er bei Eintracht Frankfurt sein Potenzial weiter ausschöpfen kann. Qualität, Spielintelligenz und Mentalität machen ihn zu einem Spieler, dem wir eine spannende Perspektive zutrauen", kommt Frankfurts Sportdirektor Timmo Hardung in einer offiziellen Mitteilung zu Wort.
Am Main soll Chemwor in erster Linie in der U21 eingesetzt werden. Die Zweitvertretung der Eintracht ist aktuell in der Hessenliga aktiv, führt die Klasse aber deutlich an und dürfte vor einer Rückkehr in die vierte Liga stehen.
FC Bayern kassiert keine Ablöse von Eintracht Frankfurt
In München war Chemwor bislang nur für den Nachwuchs aktiv, für den er seit der Saison 2023/24 wettbewerbsübergreifend 55 Pflichtspiele bestritt. Dabei gelangen ihm acht Treffer und zwölf Vorlagen.
Chemwors Vertrag beim FC Bayern läuft nach der Saison aus, eine Ablöse wird somit nicht fällig.
Frankfurt hat sich in den letzten Jahren immer wieder als gutes Sprungbrett für junge Talente erwiesen. Nnamdi Collins, den man 2023 vom BVB holte, mauserte sich sogar zum deutschen A-Nationalspieler. Im September feierte der Außenverteidiger beim 0:2 gegen die Slowakei allerdings ein eher ernüchterndes Debüt im DFB-Team. Mit Elias Baum sammelt zudem ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs derzeit vermehrt Erfahrungen bei den Profis.
































