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Zu passiv, zu wenig aggressiv

Unzufriedene BVB-Stars üben Selbstkritik

Unzufriedenheit bei den BVB-Stars
Unzufriedenheit bei den BVB-Stars
Foto: © IMAGO/Revierfoto
05. März 2025, 08:40
sport.de
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Borussia Dortmund hat am Dienstagabend im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille (1:1) eine große Chance verpasst, sich in eine gute Ausgangslage fürs Weiterkommen zu bringen. Die BVB-Profis zeigten sich hinterher zerknirscht, vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit.

Hatte sich der BVB im Heimspiel gegen OSC Lille im ersten Durchgang Vorteile erspielt und war durch das sehenswerte Tor von Karim Adeyemi (22.) verdient in Führung gegangen, lief im zweiten überhaupt nichts mehr zusammen. Beinahe bettelte die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac um den Ausgleich, den Lille, ebenso verdient, dank Hakon Arnar Haraldsson (68.) erzielte.

Die Dortmunder Profis waren mit ihrer Leistung alles andere als zufrieden. Man habe "eine ordentliche erste Halbzeit gespielt", so Abwehrspieler Nico Schlotterbeck zunächst, aber "eine nicht so gute zweite".  

Der 25-Jährige weiß, wo das Problem lag: "Wir sind zu passiv geworden. Die haben dann auch verdient den Ausgleich geschossen."

BVB-Keeper Kobel moniert fehlende Aggressivität

"Natürlich", so der BVB-Verteidiger, habe man "mehr" aus dem Heimspiel herausholen wollen: "Das Stadion und die letzten Spiele haben ein bisschen mehr hergegeben." In einer Woche muss die Borussia in Frankreich bestehen.

Auch Torhüter Gregor Kobel fand deutliche Worte: "Es war sicher nicht ein gutes Spiel von uns, das muss man sagen. Wir haben in der ersten Halbzeit zwar relativ viel Kontrolle und wenig zugelassen, außer die eine Chance, die zum Tor führt. Offensiv haben wir uns aber auch nicht superviele Chancen herausgespielt." Es sei "sicher nicht die Ausgangslage", die man sich gewünscht hätte.

Der Schweizer monierte zudem die fehlende Aggressivität in den zweiten 45 Minuten: "Man muss sagen, dass die nicht da war. Wir haben wenig zweite Bälle gewonnen, die 50:50-Bälle waren oftmals bei Lille. Dann kommst du natürlich in eine Unzufriedenheit rein, wenn du Bälle verlierst oder zweite Bälle nicht gewinnst."

Torschütze Karim Adeyemi blickte derweil positiv auf das Rückspiel in Lille voraus. "Das nächste Spiel ist umso wichtiger, dann holen wir es halt bei denen zu Hause", sagte er. Die "schweren Beine", die Adeyemi ansprach, sollen derweil aber "keine Ausrede sein", und es würde dem Spielverlauf auch nicht gerecht.

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