Der frühere Nationalspieler Holger Badstuber rechnet mit einem sofortigen Ende der Amtszeit von Sportvorstand Max Eberl, sollte es in diesem Sommer nicht zu einer Vertragsverlängerung über 2027 hinaus kommen.
"Dann muss man das klar kommunizieren und um die Mannschaft herum für Klarheit sorgen", sagte Badstuber im "Bild"-Podcast "Bayern Insider".
Dem 37-Jährigen zufolge stehen die Zeichen zwischen Eberl und dem FC Bayern auf Trennung. "Sonst wären nicht solche Sachen über die Presse mitgeteilt worden", sagte Badstuber mit Blick auf die Aussagen von Vereinspatron Uli Hoeneß.
Dieser hatte die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im "Spiegel" zuletzt lediglich auf "60 zu 40" beziffert und betont: "Da sind noch Zweifel. Ich möchte jetzt nicht in Details gehen, das überlasse ich dann unserer Diskussion im Aufsichtsrat."
Eine Entscheidung in der Causa Eberl wird für die Sitzung des Gremiums im August erwartet. Dann müsse bewertet werden, so Hoeneß, "ob Max Eberl der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führen soll".
Eberl-Aus beim FC Bayern? "Es ist viel im Hintergrund los"
Badstuber sagte nun dazu: "Es ist viel im Hintergrund los. Wie wollen sie aufgestellt sein? Wie harmoniert es? Das ist auch immer ganz wichtig. Es könnte natürlich auch zu einer Kehrtwende kommen, aber Stand jetzt sieht es nach einem Abgang von Max Eberl aus. Wie sie das im Vorstand entscheiden, wird sich zeigen."
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Aus seiner Sicht habe Eberl in München bislang "einen ordentlichen Job gemacht", betonte der Ex-Münchner. "Die Reise des FC Bayern ist wieder in eine ordentliche Richtung gegangen. Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft."
Eberl hatte Anfang März 2024 offiziell seine Tätigkeit beim FC Bayern aufgenommen. Zuvor hatte sich der 52-Jährige seine Sporen bei einem langjährigen Manager-Engagement bei Borussia Mönchengladbach verdient. Vor seinem Wechsel nach München arbeitete Eberl zudem kurzzeitig für Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig.































