Suche Heute Live
Bundesliga
Artikel teilen

Bundesliga
Fußball
(M)

Sportchef äußert sich zu Werder-Beben

"Externen" im Blick: Baumann über Kohfeldt-Nachfolge

Frank Baumann hat über die Lage bei Werder Bremen gesprochen
Frank Baumann hat über die Lage bei Werder Bremen gesprochen
Foto: © nordphoto GmbH / gumzmedia via www.imago-images.de
16. Mai 2021, 14:22

Nach der Last-Minute-Trennung vom langjährigen Hoffnungsträger Florian Kohfeldt soll Trainer-Veteran Thomas Schaaf den SV Werder Bremen vor dem ersten Abstieg aus der Bundesliga seit 41 Jahren bewahren. Doch wie geht es in der neuen Saison weiter? Frank Baumann hat sich zu der anstehenden Suche geäußert.

Einen Tag nach der bitteren 0:2-Niederlage im Kellerduell beim FC Augsburg beendeten die Grün-Weißen am Sonntag doch noch die Zusammenarbeit mit dem 38 Jahre alten Kohfeldt, mit dem sie eigentlich an alte Erfolge anknüpfen wollten. Doch nachdem in der vergangenen Saison die Rettung erst in der Relegation gelang, droht nun erneut der Absturz - weshalb die Werder-Bosse sich trotz des ungewöhnlichen Zeitpunkts einen Spieltag vor Saisonende für einen Trainerwechsel entschieden.

"Leider hatten wir nach dem Spiel in Augsburg nicht mehr die Überzeugung, mit Florian Kohfeldt den Klassenerhalt schaffen zu können", wurde Sport-Geschäftsführer Frank Baumann in der Mitteilung des Klubs zitiert. "Der Trend der letzten zwei Jahre hat uns zu der Überzeugung kommen lassen, dass der Mannschaft der Glaube an diese Konstellation verloren gegangen ist", sagte Baumann am Tag nach dem Spiel im "Doppelpass" bei Sport1.

Thomas Schaaf braucht bei Werder Bremen keine lange Eingewöhnung

Vergangene Saison habe es den Glauben an die Konstellation noch zu hundert Prozent gegeben. Nun sei das nicht mehr der Fall gewesen, sagte Baumann, der trotz der sportlichen Talfahrt lange an Kohfeldt festgehalten hatte. Anders als der FC Augsburg, der sich früher von Heiko Herrlich trennte und nun mit Markus Weinzierl vorzeitig den Klassenerhalt feierte.

Im letzten Saisonspiel gegen Borussia Mönchengladbach und in einer möglichen Relegation soll nun Schaaf Werder vor dem Abstieg bewahren. "Thomas kann mit seiner Erfahrung und seiner Art und Weise für Begeisterung sorgen und den Spielern Selbstvertrauen vermitteln", sagte Baumann über den 60-Jährigen, der bereits 14 Jahre Trainer in Bremen war und 2004 mit den Grün-Weißen das Double gewann.

"Es ist wichtig, dass wir einen Trainer haben, der keine lange Eingewöhnung braucht", sagte Baumann. Schaaf war zuletzt bereits als Technischer Direktor bei Werder tätig und sollte am Sonntag in Barsinghausen zum Team stoßen, wo die Hanseaten derzeit ihr Quarantäne-Trainingslager bezogen haben.

Wer folgt auf Schaaf bei Werder Bremen?

Das Engagement des Trainer-Routiniers ist aber bis zum Saisonende begrenzt, dann soll ein neuer Chefcoach kommen. Anders als zuletzt soll dieser nicht aus den eigenen Reihen kommen. "Im eigenen Stall haben wir dieses Mal niemanden, von daher werden wir uns intensiv mit dem externen Trainermarkt beschäftigen", sagte Baumann.

Zuletzt hatte Werder oft einen Assistenten oder Jugend-Trainer zum Chefcoach gemacht. So auch bei Kohfeldt, der Ende Oktober 2017 die Nachfolge von Alexander Nouri angetreten hatte.

Lange Zeit galt Kohfeldt als unantastbar an der Weser. Im ersten Jahr gelang ihm die Rettung, in der darauf folgenden Saison verfehlten die Norddeutschen nur knapp die internationalen Plätze. Vom Bund Deutscher Fußball-Lehrer wurde Kohfeldt zum Trainer des Jahres 2018 ernannt, Werder verlängerte den Vertrag mit dem in Bremen sehr populären Coach bis zum 30. Juni 2023.

Auch nach der katastrophalen vergangenen Spielzeit, in der die Rettung erst durch zwei Remis in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim gelang, hielt Werder zu Kohfeldt. Doch in dieser Saison ging es weiter bergab, auch weil Werder von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie hart getroffen wurde und der Kader nicht verstärkt, sondern durch Verkäufe weiter geschwächt wurde.

Die finanzielle Lage in Bremen bleibt prekär. Der Klub hat in der Corona-Zeit rund 35 Millionen Euro Verlust gemacht. "Wir werden bis Herbst noch einige Bedingungen erfüllen müssen für die Lizenz", räumte Baumann am Sonntag ein. Zwar könne er eine Insolvenz nicht hundertprozentig ausschließen. Man sei aber "absolut davon überzeugt, dass wir sowohl die sportlichen als auch die wirtschaftlichen Herausforderungen meistern werden", sagte Baumann. "Kein Werder-Fan muss sich Sorgen um den Fortbestand von Werder Bremen machen", sagte Baumann. "Das Insolvenzrisiko ist sehr, sehr minimal."

33. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
0
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
0
20:30
Fr, 08.05.
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
0
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
0
15:30
Sa, 09.05.
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
0
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
15:30
Sa, 09.05.
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
0
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
0
15:30
Sa, 09.05.
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
0
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
0
15:30
Sa, 09.05.
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
0
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
0
18:30
Sa, 09.05.
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
0
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
0
15:30
So, 10.05.
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
0
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
17:30
So, 10.05.
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
0
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
0
19:30
So, 10.05.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern322651116:358183
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB32207565:323367
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig32195863:422162
4Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen32177866:432358
5VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart32177866:462058
6TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim32177864:481658
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg321281245:53-844
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt3211101157:60-343
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg321171442:56-1440
101. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05329101341:50-937
11Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach328111337:50-1335
12Hamburger SVHamburger SVHamburger SV328101436:51-1534
131. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin32891537:57-2033
141. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln327111447:55-832
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder32881637:57-2032
16VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg32681842:67-2526
17FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli32681827:55-2826
181. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim32581938:69-3123
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • M = Meister der Vorsaison
  • N = Aufsteiger
  • P = Pokalsieger der Vorsaison
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane1033
2VfB StuttgartDeniz Undav018
3Bayer LeverkusenPatrik Schick416
4FC Bayern MünchenLuis Díaz015
Borussia DortmundSerhou Guirassy115
    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.