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Prognose der Ärzte positiv

Ex-Skispringer nach Suff-Unfall im Rollstuhl

Verletzte sich bei einem Rad-Unfall schwer: Ex-Skispringer Robert Kranjec
Verletzte sich bei einem Rad-Unfall schwer: Ex-Skispringer Robert Kranjec
Foto: © EIBNER/EXPA/SPORTIDA
20. Mai 2026, 14:00
sport.de
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Der frühere Skiflug-Weltmeister Robert Kranjec ist nach seinem Rad-Unfall unter Alkoholeinfluss derzeit auf einen Rollstuhl angewiesen.

Das zeigen Fotos in den sozialen Netzwerken von einem Treffen des 44-jährigen Slowenen mit Radrennfahrer Luka Mezgec.

Slowenischen Medienberichten zufolge kann Kranjec aktuell seine Beine nicht bewegen.

Aber: Der Skiflug-Weltmeister von 2012 in Vikersund soll von seinen behandelnden Ärzten eine positive Prognose erhalten haben. Demnach wird Kranjec in Zukunft voraussichtlich wieder normal laufen können.

Der frühere Skisprung-Star, der seine aktive Laufbahn 2019 beendet hatte, war im April mit dem Fahrrad gestürzt, nachdem er von der Fahrbahn abgekommen war und gegen einen Bordstein geprallt war.

Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu, wurde nach einer Erstversorgung in einem Krankenhaus in Jesenice per Hubschrauber in die Universitätsklinik nach Ljubljana geflogen.

Einer Mitteilung der örtlichen Polizei zufolge hatte Kranjec bei dem Unfall 2,5 Promille Alkohol im Blut. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Verkehrsgesetz wurde eingeleitet.

Skispringen: Kranjecs Reha "lang und fordernd"

Der slowenische Ski-Verband kündigte in einem Statement einen Reha-Prozess für den ehemaligen Athleten an, der "lang und fordernd" sein werde.

Kranjec, der im Material-Team der slowenischen Skispringer tätig ist, wird seinen Beruf über längere Zeit nicht ausüben können. Die Präparierung der Anzüge für die Weltcup-Saison 2026/2027 wird ohne ihn über die Bühne gehen müssen.

Der Verband ergriff inzwischen Notfall-Maßnahmen, welche die Versetzung von anderen Mitarbeitern in das Material-Team zufolge hatten. 

Präsident Gorazd Pogorelčnik erklärte zudem, man müsse sich auf derartige Situationen künftig besser vorbereiten, um Veränderungen und/oder kurzfristige Ausfälle unter den Mitarbeitenden besser auffangen zu können.

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