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Seit 2022 bei den französischen Biathletinnen

Jeanmonnot-Coach packt über Zweifel aus

Cyril Burdet (l.) trainiert die französischen Biathletinnen um Lou Jeanmonnot (r.)
Cyril Burdet (l.) trainiert die französischen Biathletinnen um Lou Jeanmonnot (r.)
Foto: © IMAGO/Richard Merlen
20. Mai 2026, 09:44
sport.de
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Nach einiger Überlegungszeit entschied sich Cyril Burdet im Frühjahr, als Cheftrainer der französischen Biathlon-Frauen bis zu den nächsten Olympischen Winterspielen weiterzumachen. Nun hat der erfahrene Coach seinen Entschluss, aber auch sein Zögern begründet.

Seit 2022 ist Cyril Burdet für die französischen Biathletinnen verantwortlich - mit großem Erfolg. Nicht zuletzt dank der akribischen Arbeit des Trainers ist Lou Jeanmonnot zur Gesamtweltcupsiegerin aufgestiegen.

Und doch war für Burdet bis vor wenigen Wochen unsicher, ob er im Amt bleiben will. Der Nachfolger von Frédéric Jean wollte zunächst Bilanz ziehen, um abwägen zu können, was der richtige Schritt für seine Karriere ist.

"Am Ende dieses Winters verspürte ich das Bedürfnis, innezuhalten und eine Bestandsaufnahme all dessen zu machen, was ich geleistet habe, bevor ich den Blick auf das richte, was als Nächstes ansteht", erklärte Burdet im Gespräch mit dem "Nordic Magazine".

Dies sei umso wichtiger gewesen, da olympische Saisons traditionell von besonders hoher Intensität und extrem großem Druck geprägt seien.

Biathlon-Erfolgscoach spricht über seine Zweifel

Eine Reihe von Faktoren bewegten Burdet letztlich dazu, seine Mission mit Jeanmonnot und Co. fortzusetzen.

"Die Möglichkeit, weiterhin mit Patrick Favre zusammenzuarbeiten, dieses ehrgeizige Team an der Seite zu haben, die Aussicht auf die Olympischen Spiele 2030 in Frankreich sowie der Wunsch, weiterhin nah am Geschehen zu arbeiten", zählte er die Gründe für sein Ja-Wort auf.

Ebenjener Wunsch, nah dran zu sein, sei "einer der Punkte, die mir zuvor Zweifel bereitet hatten", verriet Burdet.

Von Müdigkeit ist bei dem Erfolgscoach jedenfalls noch keine Spur: "Ich glaube nicht, dass wir mit diesem Team bereits den Kreis geschlossen haben. Es liegen noch einige große Herausforderungen vor uns - insbesondere die Aufgabe, diese Gruppe weiterhin auf höchstem Niveau zu halten und die einzelnen Athletinnen individuell weiterzuentwickeln. Genau das ist es, was mich motiviert."

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